Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 9. (1979)

II. Istorie

302 DÓRIN GOJIA DER BEITRAG DES riASTRA"-VEREINS ZUR ENTWICKLUNG DER ÖSTERREICHISCH— UND DEUTSCH—RUMÄNISCHEN KULTURINTERFERENZEN (Zusammenfassung ) Der Autor beschäftigt sich in seiner Arbeit, mit den Beziehungen des Hermannstädter Vereins „Astra" zu kulturellen Institutionen oder Privatpersonen aus Wien und Czernowitz (Universität „Franz Joseph"), und ähnlichen Beziehungen zu Deutschland. Die Art dieser Verbindun­gen wird sowohl durch kulturelle als auch politische Beweggründe bestätigt. Der Autor vertritt die Meinung, daß die Rumänen um die Entnationalisierung durch die magyarische Sprache und Kultur zu ver­meiden eine Annäherung an das Kulturzentrum Wien gesucht haben, obwohl die meisten rumänischen Intellektuellen nur aus praktischen Überlegungen Budapest aufsuchten. Die Wiener Akademie, die Kaiser­liche Bibliothek als auch die Wiener Universität u.a. haben mit ihren Publikationen die Bibliothek des rumänischen Vereins bereichert. Der Autor behandelt diese Kontakte in chronologischer Reihenfolge, indem er sich auf Institutionen, Ausstellungen, Privatpersonen, aber auch auf die Zeitschrift Transilvania bezieht, wo die Bezugnahme aus öster­reichischen Publikationen auf die Rumänen ein besonderes Echo findet. In derselben Weise werden auch Kontakte mit deutschen Kulturschaf­fenden wie L. V. Fischer, R. Bergner, G. Weigand, mit dem Ethnogra­phischen Museum aus Leipzig behandelt, oder die Stellungnahme eini­ger deutschen Persönlichkeiten oder Publikationen den Rumänen gegen­über. Auch die Übersetzungen ins Deutsche sowie die Auswirkungen dieser rumänisch—österreichisch—deutschen Kulturinterferenzen wer­den nicht ausser Acht gelassen.

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