Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 7. (1977)

Studii şi materiale - I. Arheologies

100 ANDREI ZRÍNYI 10 liaria Equitata, und ein militär-Diplom aus dem Jahre 158 erwähnt die Vexillarii Africae et Mauretaniae Caesariensis und Mauri gentiles. Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung des kleinen dazischen Dorfes ist auch unter römischen Besetzung dieselbe geblieben: Land­wirtschaft und Viehzucht. Die Siedlung wird aber berühmt durch die Entwicklung der Töpferei. Die Töpfer aus Criste,sti ahmten die „terra sigillata“ Gefässe nach aus Rheinzabern und Gallien, erzeugten gestem­pelte Keramik, dank einer dazischen Latene-Technik, sowie viele Keramik­arten für wirtschaftliche Zwecke in zwei Varianten: die graue Keramik für die einheimische Bevölkerung und die rote Keramik für die reichen Kolonisten. Es wird gezeigt dass hier eine reichere Schichte der Bevölkerung gab, nach Anzahl der Zimmern in den Wohnungen, mit Apsis, Hypo­caustum und Fussboden aus „cocciopesto“. Diese Schichte benützte Aus­landwaren: originelle „terra sigillata“ Gefässe, Bronzegefässe, öl aus Gallien u.s.w. Das Vorhandensein der Siedlung nach Aurelians Rückzug wird be­wiesen: die Töpferöfen erzeugten noch im IV Jahrhundert u. Z. Töpfer­waren, und die gefundenen Münzen (Constantius I — Honorius) zeigen eine menschliche Tätigkeit auch im V-en Jahrhundert u. Z. Die Bewohner der Siedlung werden wahrscheinlich am Ende des V-en Jahrhunderts in die befestigte Siedlung von Moresti übersiedeln.

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