Marisia - Maros Megyei Múzeum Évkönyve 2. (1967)
Ştiinţele naturii
ST. KOHL 38 10 VOGELZONOLOGISCHE UNTERSUCHUNGEN IN DER UMGEBUNG VON REGHIN (Zusammenfassung) Verfasser untersuchte einen 2300 m langen Graben, der mit verschiedenen Sträuchern (Crataegus monogyna, Salix sp., Prunus spinosa, Ligustrum vulgare, Rosa canina, Evonymus europaeus, Viburnum opulus, Alnus incana, Acer tartaricum) zwischen denen auch einige Unkräuter (Carduus acanthoides, Leonurus cardiaca, Dipsacus laciniatus) Vorkommen, bewachsen ist. Der Grund der Arbeit war die charakterisierenden Arten des gegebenen Grabentypus zu ermitteln. Im Graben der sich in drei Abschnitte gliederte, wurden 33 Kontrolgänge unternommen, und so qualitativ und quantitativ der Vogelbestand erfasst. Die zwei ersten Abschnitte des Grabens ziehen sich durch offenes, für Viehweide verwendete Gelände hindurch, der dritte Abschnitt verläuft durch landschaftlich genütztes Gebiet. Das Jahr wurde in 4 Aspekte eingeteilt (Aspekt I. März—Mai; Aspekt II. Juni—August; Aspekt III. September—November und Aspekt IV. Dezember—Februar) und die Ergebnisse in zwei Tabellen wiedergeben. Die Arten wurden nach SCHMIDT (1963, 1964) in fünf Typen zusammengefasst. Im untersuchten Gebiet konnte keine konstantdominante Art ermittelt werden. Mehrere Arten (Lanius collurio L, Turdus merula L, Syilvia communis Lath., Parus major L., Passer montanus L.) konnten als einen Aspekt charakterisierende dominante Arten, oder als einen Aspekt charakterisierende Art (Motacilla alba L.,) bezeichnet werden. Ausser den Begleitarten (Coccothraustes coccothraustes (L), Emberiza citrinella L, Erithacus rubecula (L), Parus caeruleus L., Parus palustris L., Streptopelia turtur (L), Phylloscopus collybita Vieil., Carrulus glandarius (L), Sylvia atricapilla (L)) werden auch einige akzessorische Arten (Crex crex (L), Asio otus (L), Picus canus Gm, u. a.) erwähnt. Es wurde ausser der Zahl der Vögel auch das Verhalten registriert. Aus Letztem ergibt sich, dass der Graben, da er verhälltnissmässig wenige Nistgelegenheiten bietete und auch der Wald ganz nahe stand, in erster Reihe aus ernährungsökologischen Gründen besucht wurde (z. B. Früchte von Crataegus monogyna). Ebenso bietete er — da im grössten Teil des Jahres Wasser vorhanden war — Trink- und. Badegelegenheiten, wie das durch Beobachtungen öfters festgestellt: