Zs. Kakuk (Hrsg.): Kasantatarische Volkslieder auf Grund der Sammlung von Ignác Kúnos.
Lieder
74 441. Esterypiinin iíijesén úzép Jijép üleáim bik sayindim bik saryajdim kajda kúrép súleáim 442. girmannarnin atlari barda júfek tiáauli * girmannarnin saldatlari afiserge uáauh** 443. xatfe palas* sin silkijsén ústlerinde tuzan bolmaska úz ilibéz túgúl jat iller ául nige biznin kúnúl tulmaska 444. Xatfesé bar ingű kirek kalpakta ingű sirek adm ejtép girlayanda niöék túzerge* kirek 445. Xat-ta jazmij bznin jar eile indé taálayan sari mijik sari sakal sayindira baálayan 446. iké ak-kuá br tuti u£a kibla /atina* rabbim allah, kadir mevla saldin éáék utina 447. iké ak-kuá u£ap kile kara urman bujin£a jalyiz baáim juk jardimíim júrim jazmiá bujinöa Die Kirsche von Astrah an pflückend würde ich verteilen; ich hatte viel Kummer, bin verwelkt, wo soll ich mich mit dir treffen? Alle Pferde der Deutschen haben seidene Fussfessel; die Soldaten der Deutschen sind Offizieren ähnlich. Du klopfst einen Samtteppich, damit er nicht staubig sei; das ist nicht unser Land, fremder Boden ist das, warum soll unser Herz nicht überfliessen? Seide ist da, Perle braucht man dazu, auf dem Kaipak sind Perlen selten; wenn ich ihren Namen wähnend singe, wie sollte man das ertragen? Keinen Brief schreibt meine Liebste, vielleicht hat sie mich verlassen; blonder Bart, blonder Schnurrbart begannen sie zu betrüben. Zwei Schwäne und ein Papagei fliegen nach Süden; mein Herr, Allah, mächtiger Gott, du hast mich ins Liebesfeuer geworfen. Zwei Schwäne fliegen hier den schwarzen Wald entlang; ich, Waise, habe keinen Helfer, ich lebe, wie es geschrieben steht.