May István: Die Briefe von Antal Reguly an A. A. Kunik, 1845–1855 (A MTAK közleményei 25. Budapest, 1990)

Die Briefe Regulys an A. A. Kunik

42 NB. Erzherzog Stephan lässt (!) sich schon den Schnurbart wachsen (!) um ein ganzer Magyare zu sein. - Und der Pesther verschönerungs Commission, die ihn mit einem deutschen schreiben beglückwünscht hat, gab er eine ungarische antwort. (ich werde vielleicht morgen an meine Altern schreiben dass sie nicht hieher kom­men sondern dass ich sie Ende Juni auf etliche Tage besuchen werde.) In deinem notizen blatte hast Du hinsieht Feliz folgendes geschrieben: An Feliz werde ich schreiben von Petersburg aus, dass er dir nach Gräfenberg die Rechnung schi­cke, welche nicht über 8 Th. betragen kann. - wenn Du diesem brief bekommst, so [sind] haben alle Creditoren, die ich zu bezahlen habe, das Geld zur Hand bekommen. Schreibe also auch, sei so gut, an Feliz. wann denkst Du hieher nach Graefenberg zu kommen? Möchtest Du doch hier auch etwas die Kur brauchen. Du würdest richtiger sehen, dass deine Zukunft recht heiter ist. das wird Dir aber schon deine reise klar machen. — was machen die Gaucher? Schreibe mir recht bald mein theurer Freund und melde meine Verehrung an die Fami­lien Baer, Schmidt und Koppen, und Frähn. Die lieben Freunde Bollensen und Leon­hard grüsse vielmals, ebenso auch Löwe und Bilarski. Dein dankbarer und treuer Reguly. Der floss tziwil heisst auf Tschuwassisch sjaval (sj wie ein weiches s - so ist auch sarmis eigentlich sjarmis, weich.) Der nähme der Swioga ist auf tschuwassisch beinahme ganz so wie russisch - auf die genaue Aussprache erinnere ich mich nun nicht - Was ist das für eine Abhandlung von Stukomski, könntest Du sie mir nicht mitbringen. Haben Baer und Fraehn ihre Diplome als mitglieder der Ungarischen Academie bekom­men? Dieser König von Preussen ist doch ein recht schlechter Politiker, warum musste er denn wieder so viel sprechen? Grüsse auch Hellman und Parlant oder lasse sie grüssen durch Bollensen. - An Koppen melde noch besonders meine[n] empfehlung und meinen Dank für die mühen die er wegen meiner hat. Wenn ich ganz hergestellt bin, werde ich ihm durch einen Brief noch danken. 22. den 22 April 1847. So eben bekomme ich Deinen brief von 27 März. Die sauere Sauce die Du mir aufträgst (!) kann keinen Übeln magen mir machen. Da Du mir so schnell darauf, einen so gesunden und vortrefflichen Witz (giebst), über der Löwenherz Lampe, der so un­erschrocken ins feld zieht, wo es einen sieg [gielt] der Comitet dla rasprostranjenie vodoletschenie gielt. Wegen des Brief (!) an Voss (von dem Du aber nur in Deinem zweiten brief er­wähnst) habe ich Dir gestern geschrieben. Ich muss Dir sagen dass mir ein betrag meines dieners bei demselben brief bekannt (ist), er hat mir nähmlich gesagt man habe 16 Kreu­zer auf der post für den brief verlangt - und wie mir später bekannt wurde, können

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