Náday Károly–Sáfrán Györgyi: Történeti kutatások Kufsteinban. Czuczor Gergely rabsága (A MTAK közleményei 14. Budapest, 1984

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172 gehe ich gerne hin, aus mehreren Gründen. Wenn es geht, besuche mich am Sonntag, denn an dicsem Tage kommen mehrere aus Arad und wer weiss, ob ich nicht in ein-zwei Tagén mit denen Gehen muss. Ich hőre, dass K-nyi und eine Dame gestern bei It, waren, aber ohne Erfolg. Sie werden nutzlos sein, so auch die anderen Ansuchen, Wenn Du zu mir kommst, werde ich Dir ausführlicher über gewisse Angelegenheiten berichten. Dránge den Helmeczy, dass er mir Rei­severpflegung wenn auch wenig, aber sofort beschafft. Nach Pannonhalma habe ich zwar sagen lassen, aber bis jetzt ist keine Antwort angelangt. Gott segne Dich, Dein Freund Pest, Marz 8. 1850. C. 26. Gergely Czuczor — an Ferenc Toldy [Ofen, 10. Marz 1850.] [ungarisch] Mein lieber Freund! Deinen Antrag, beziehungsweise den von Reguly, nehme ich sehr gerne an und ich bitté sogar um Erfüllung. Wenn er kann, so soll er alle meine Möbel zu sich nehmen, es sind darunter auch Möbel für Dienstboten. Was meine Bücher betrifft, die sind in Kisten gelagert, so auch meine für die Küche bestimmten Geráte und Töpfe. Die möchte ich ungeöffnet bei den Franciskanern ablegen, in dieser Rich­tung habe ich mit Ács Benjámin schon gesprochen. Das Bettzeug nimmt der Pro­fessor Samu Márkfy zu sich, den ich darum bitten werde. Ich empfehle noch einmal meine Arbeiten für das Wörterbuch. Wenn ich mit Dir noch reden kann, über ge­wisse Dinge mündlich. Ich grüsse Deine liebe Gattin und Kinder und ich bitté sie, für Onkel Cz. zu beten. Gott hört ja die Worte der Unschuldigen an und er wird über mich das entschliessen, was nach seiner heiligen Weisheit für mich am heilbringendsten ist. Ich küsse Dich, Dein Freund Budavár, Marz 10. 1850. Czuczor

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