Náday Károly–Sáfrán Györgyi: Történeti kutatások Kufsteinban. Czuczor Gergely rabsága (A MTAK közleményei 14. Budapest, 1984
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163 weil mein Gemüt niedergeschlagen ist. Wenn Du den letzten Román von Eötvös schicken würdest, das Lesen würde vieleicht meine langweiligen Stunden verkürzen Gott mit Dir Buda, 8.2.1849. Czuczor 9. Erlaubniss-Schein [Ofen, 10. Feber 1849.] [deutsch] Erlaubniss-Schein. Womit es dem H.Professor Benedikt Csaplár erlaubt wird mit dem im Festungs Stockhaus sitzenden Benediktiner Czuczor in der Gegenwart des Unterstabsprofesses Johann Zdrahal sprechen zu können. Ofen 1849.10. Febr. Gruber e.h.Mjr. 10. Gergely Czuczor — an Ferenc Toldy [Ofen, 12. Feber 1849.] [ungarisch] Mein lieber Freund! Mein Ansuchen habe ich dem Herzog zu geschickt; ob es zu seinen Hiinden gelangt sei, weiss ich nicht. Man müsste die Sache antreiben, denn es kann vorkommen, dass man mich einmal auf einen Wagen setzt und fortschleppt, was ich wirklich nicht möchte. Mein Gemüt würde sich schon, beruhigen wenn die Furcht vor Deportation es nicht stören würde. Mein Freund, wenn es möglicht ist, beeilt Euch, weil wenn der Herzog zufállig verreisen würde, ist Alles hin. Ich würde amüsante Bücher brauchen, bis meine innere Ruhe zurückkehrt, nachher könnte ich auch ernstere habén. Das Eisen drückt standig, ich könnte sagen Arme und Füsse siechen. Wie werde ich mich davor retten? Ich erdulde, ich würde sagen, ich erdulde über den Glauben. Gott wird mir helfen. Ich erwarte von Dir eine günstige Nachricht. Ich grüsse alle meine Freunde und die mir Wohlwollenden. Ofen, 12. Feber 1849. Dein treuer Freund Gergely Czuczor