H. Boros Vilma: Stein Aurél ifjúsága: Hirschler Ignác és Stein Ernő levelezése Stein Aurélról 1866–1891 (A MTAK kiadványai 61. Budapest, 1971)

Függelék

98 Ráderwerke zur Regulirung zu dienen. Solche Elleigewichte sind eine wahre Gottesgabe im Leben eines jungen Menschen, der was Rechtes aus sich machen will. Die Pflicht, die náchste Pflicht im Auge kann er sich nicht von dem Wege entfernen, den die Verháltnisse ihm vorgezeichnet habén. Er hat keinen neuen Menschen anzuziehen und vermag es auch nicht, ein Wasservogel hat sich noch nie zu einem Kletterer umgestaltet. Das sind die Gedanken, die mir sein Brief an Dich veranlasst hat, ich komme náchstens wieder darauf zurück." »59 St. E. levele H. I.-hoz, Jaworzno, 1885. máj. 10. (Ms 1068/175) "Aurels jüngster Brief, den ich dir gestern zugehen liess, ist nicht darnach angethan, auf meine reizbaren Nerven calmirend einzuwirken. Der arme Kerl dauert mich; aber wie ihm helfen? Ich möchte ihm, wenn du einverstanden blst, als Lohn für die Vollendun g seines so mühsam fortschreitenden Werkes einen zweiten englischen Aufenthalt in Aussicht stellen; ja ich wáre gar nicht abgeneigt, für den Pali der abermaligen Vertagung oder Loswerdung des Bakadienstes, trotz der Kostspieligkeit des Lebens in England, in dessen unbestimmte Verlángerung /nach kurzem Besuche in der Heimat/ zu willigen, wenn ich aber si­cher wáre, dass dadurch die von ihm mit Uberschátzung seiner Kráfte auf sich genommene, nunmehr als drückende Last emp­fundene grammatikalische Arboit nicht neuen Verzögerungen aus­gesetzt wird. Aurél erfreut sich keineswegs der Gunst der Gé­nién; er arbeltet im Schweisse seines Angesichts, und wenn nun die Früchte seines eisernen Fleisses so schwer ausreifen, so bemáchtigt sich seiner eine Faustische Unzufriedenheit, die ihn und dadurch mich, recht unglücklich macht. Im Ubrigen ist er ein goldener Junge, und es wird wohl noch selten vorgekommen sein, dass ein junger Mensch eine respectable Erbschaft so aufnimmt, wie es sein Schreiben bekundet. Die wackere Hand­lung meines guten Onkels wird auch dich, den so innlg Theil­nehmenden, gehörig ergriífen habén. Die kleine hieraus fliessen­de Rente von ca F. 500. - wird doch nicht das Stipendium ge­fáhrden? Und hieltest du es nicht für angezeigt, Sr. Excellenz von dem Glücksfalle bei sich darbietender Gelegenheit Mitthel­lung zu machen, um zu zeigen, dass die máchtige Unlerstützung als Approbation von Aurels Qualitáten auch die Anerkennung von anderer Seite nach sich zog?" • 60 H.I. levele St.E.-höz, Dp„ 1885. máj. 15. ( Ms 1067/155) "Jetzt aber ist es Zeit, von Aurél zu reden, dessen Entwicke­lungsgang mir vielleicht nicht weniger zu denken gibt als dirJVIan kann errathen, dass er an seinem Werke nicht mit vülliger Frel­heit und Freudigkeit arbeitet, die zu wünschen wáren; er lásst wie In Angst selne Blicke da und dorthin schwelfen als suchte er einen Ausweg. Dass es nicht die Brodfrage alléin ist, die ihn unruhig macht, schliesse ich aus dem Umstande, dass die

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