Staud Géza: A magyarországi jezsuita iskolai színjátékok forrásai, I.

Németnyelvű összefoglalás

66 anfänglich in zwei /später in mehreren/ Exemplaren gefertigt. Ein davon wurde nach Rom, dem General des Ordens zugeschickt, das zweite bzw. das dritte liess man in einer festgelegten Reihenfolge unter den einzelnen Residenzen der Provinz zirku­lieren, wo es während den Mahlzeiten vorgelesen und dann dem nächsten Residenz zugeschickt wurde, bis endlich das zum Pro­vinzial zurückgelengte Exemplar ins Archiv gelegt wurde. 3./ Neben den Históriáé Domus sind in den Archiven einiger Kollegien auch sog. Diarien erhalten geblieben, wo die Ereignisse Tag für Tag, jedoch ausserordentlich summarisch, meistens nur mit ein paar flüchtigen Zeilen aufgezeichnet wor­den sind. Diese, offensichtlich nur für den Hausgebrauch be­stimmte Auf zeichungen dienten der Vorbereitung des am Ende des Jahres zu verfassenden História Domus. 4./ Neben diesen handschriftlichen Quellen narrativen Charakters kann sich der Forscher der Geschichte des Schulthe­aters auch gedruckten Quellen bedienen. Im Praxis der Jesui­ten, und später auch mehrerer anderen geistlichen Unterrichts­orden haben sich zwei Typen der theatralischen Publikationen eingebürgert: die Programme der Schuldramen und die Textbücher. Die Prog ramm e /besser: programma, periocha, argumentum/ sind meistens 2, 4 oder 8 seitige Druckwerke, die Vorläufer der späteren Theaterzettel und Programmhefte . Auf dem Titelblatt sind der Titel des Stückes, der Name und Rang des Mäzenen der Schule, Ort und Zeitpunkt der Aufführung, die ausführende

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