Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)
Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert
Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom 289 bestâtigte, vgl. BERNHARD, Rechtglâubigkeit (wie Anm. 174)29-42. 178 Vita Constantini с 14 und 15, MMFH II, 100 ff.; BUJNOCH, Rom, 67 ff; 179 Wâhrend die Vita Constantini aile wichtigen Übersetzungen ihrem Heiligen zuschreibt, der sie teils vor dem Antritt der Missionsreise, teils in Mahren durchführte, stellt die Vita Methodii c. 15 fest, dass Konstantin und Method gemeinsam „nur den Psalter sowie das Evangélium mit dem Apostel und mit ausgewâhlten kirchlichen Offizien schon früher iibersetzt" hatten. Method selbst wird die Übersetzung der gesamten Heiligen Schrift mit Ausnahme der Makkabâer, des Nomokanon, einer Sammlung des byzantinischen Kirchenrechts, und von Schriften der Kirchenvâter zugeschrieben: MMFH II, 159 f; BUJNOCH, Rom, 97 f. Zur Übersetzertatigkeit Methods vgl. auch KRONSTEINER, Method (wie Anm. 81) 105-124. 180 Vita Constantini c. 15 und Vita Methodii c. 5, c. 13, 15 und 17, MMFH II, 105, 145, 159 und 161 f; BUJNOCH, Rom, 70, 89, 97, 98 f. 181 Vita Methodii c. 17, MMFH II, 161; BUJNOCH, Rom, 98 f. Auch in der Vita s. Clementis c. 2 wird Gorazd als erster unter Methods Schiilern genannt, noch vor den bekannten Griechen Kiiment, Naum und Angelarios: MMFH II, 206; BUJNOCH, Rom, 109; DOPSCH, Slawenmission, 334 ff. 182 Vita Constantini c. 15, MMFH 105; BUJNOCH, Rom, 70. 183 HALLER, Johannes: Das Papsttum - Idee und Wirklichkeit, Bd. II, Basel 1951, 68-117 und 527 ff; SEPPELT, Franz Xaver: Geschichte der Papste Bd. II, München 21955, 241-288; DVORNIK, Francis: The Photian Schism. History and Legend, Cambridge 1948 (Nachdruck 1970); HEISER, Lothar: Die Responsa ad consulta Bulgarorum des Papstes Nikolaus I. (858-867), (Trierer Theologische Studien) Trier 1979; FUHRMANN, Horst: Widerstânde gegen den papstlichen Primat im Abendland, in: II primato del vescovo di Roma nel primo Millennio, hg. von M. MACCARONE, Roma 1991, 707736; HERBERS, Klaus: Der Konflikt Papst Nikolaus' I. mit Erzbischof Johannes VII. von Ravenna (861), in: HEINIG, Paul Joachim: Diplomatische und chronologische Studien aus der Arbeit an den Regesta Imperii, München 1991,51-66. 184 BM2 1462 g; Annales Fuldenses zu 866 und 867, 65 f; LOWE, Ermenrich, 228 f. 185 Zum Problem des Illyricum und dessen direkte Unterstellung unter Rom vgl. DVORNIK, Francis: La lutte entre Byzance et Rome f propos de Г Illyricum au IXe Siőcle, in: Melanges Ch. Diel, Bd. I, Paris 1930, 61-80; DERSELBE, Photian Schism (wie Anm. 183) 102-131 und 151-155; BECK, Hans Georg: Kirche und Theologische Literatur im Byzantinischen Reich (Handbuch der Altertumswissenschaft 12/11/1) München 1959, 31 f. 186 Die Vita Constantini с 17 vermerkt richtig, dass Hadrian II. die Brüder empfing, da Papst Nikolaus inzwischen gestorben war. Die Vita Methodii с 6 f schreibt hingegen noch Papst Nikolaus I. den Empfang der Brüder zu und erwâhnt Papst Hadrian II. erst anlâsslich der Ernennung Methods zum apostolischen Legaten: MMFH II, 110 und 146 f; BUJNOCH, Rom, 75 f. und 89 f. 187 Vita Methodii с 8, MMFH II, 147-150; BUJNOCH, Rom, 90-92; GRIVEC, Konstantin, 86 f ; DVORNIK, Byzantine Missions, 145 ff. 188 Die wichtigste Quelle zur Bistumsgriindung ist das Schreiben Papst Nikolaus I. an den Klérus von Nin: MGH Epistolae VI, Karolini aevi IV, Berlin 1925, 659 Nr. 150; DVORNIK, Byzantine Missions, 22 ff; DERSELBE, Byzantium, Rome, the Franks and the Christianisation of the Southern Slavs, in: Cyrillo-Methodiana (wie Anm. 71) 95 ff; NOVAK, G./MASTROVIC, V (Hg.): Povjest grada Nina (Geschichte der Stadt Nin), Zadar 1969. 189 Vita Methodii с 8, MMFH II, 150; BUJNOCH, Rom, 92. 190 Die Vita Methodii hebt ausdrücklich hervor, dass sowohl die Ernennung Methods zum apostolischen Legaten als auch die Bestellung zum Erzbischof von Pannonién auf Initiative des Fürsten Chozil erfolgte, der offenbar direkt mit dem Papst verhandelte. Vgl. DOPSCH, Slawenmission, 329 f ; WOLFRAM, Grenzen 262 f. 191 Dem Text der Vita Methodii, с 8 (MMFH II, 147; Bujnoch, Rom, 90) ist zu entnehmen, dass Chozil nur die Ernennung Methods zum Erzbischof gefordert hatte, um sich damit aus der Bevormundung durch das Erzbistum Salzburg und den bayerischen Episkopat zu lösen, vielleicht auch um seine Abhàngigkeit vom Ostfrânkischen König zu lockern. Papst Hadrian aber nutzte die Gelegenheit, um mit der Weihe Methods zum Erzbischof von Sirmium, das damais wahrscheinlich im Machtbereich der Bulgaren lag, seine Ansprüche auf das Vikariat Thessalonike bzw. das Illyricum zu bekrâftigen. GemaB der Vita Methodii с 8 brachte Hadrian das schon anlâsslich der Bestellung Methods zum papstlichen Legaten mit folgenden an Fürst Chozil gerichteten Worten zum Ausdruck: „Nicht fur dich alléin, sondern auch fur aile anderen slawischen Lander schicke ich ihn [Method] als Lehrer von Gott und vom heiligen Apostel Petrus, dem ersten auf dem Throne und dem Schlüsselbewahrer des himmlischen Reiches." Zu den Arbeiten von Imre ВОВА, der in Sirmium/Sremska Mitrovica nicht nur den nominellen Sitz Methods erblickte, sondern beweisen wollte, dass dieser tatsâchlich dort wirkte, vgl. Anm. 15. 192 MGH Epistolae VII, 160 f. Nr. 201 ; MMFH III, 192 f Nr. 81; HERRMANN, Beziehungen, 152 f; WOLFRAM, Grenzen, 264 verweist darauf, dass der Friedensschluss von Forchheim zwischen König Ludwig dem Deutschen und Zwentibold von Mahren 874 den Weg fur ein émeutes Wirken Methods in Mahren frei machte. Andererseits verlor dieser durch den Tod des Fürsten Chozil, der 874 zum letzten Mai genannt wird und wohl um 875 starb, den letzten Rückhalt in Pannonién. Daher ist der Wechsel Methods nach Mahren um 875 anzusetzen. 193 Vita Methodii с 8, MMFH II, 147 ff; BUJNOCH, Rom,