Zalai Múzeum 11. Kereszténység Pannóniában az első évezredben (Zalaegerszeg, 2002)
Dopsch, Heinz: Zwischen Salzburg, Byzanz und Rom. Zur Missionierung Pannoniens im 9. Jahrhundert
282 Heinz, Dops 1200 Jahre Erzbistum Salzburg. Die alteste Métropole im deutschen Sprachraum (Mitteilungen der Gesellschaft fur Salzburger Landeskunde, Erganzungsband 18) Salzburg 1999, 21-33; DERSELBE, Grenzen, 172-174. 27 Alcuin, Epistolae Nr. 107, 153 f; vgl. auch 235 ff. Nr. 146 f., 150 ff., 158 f. und 161; WOLFRAM, Salzburg, 290294; DIESENBERGER, Maximilian/WOLFRAM, Herwig: Arn und Alkuin 790 bis 804: zwei Freunde und ihre Schriften, in: NIEDERKORN-BRUCK, Meta (Hg.): Arn -Bischof/Erzbischofvon Salzburg 784/798-821 (Veröffentlichungen des IÖG), im Druck. 28 Salzburger UB II, 3 ff. Nr. 2 a-2 c; Annales Iuvavenses maiores zu 798, MGH SS 30/2, 736. 29 Conversio с 8, 114; DOPSCH, Karolinger, 162 f; WOLFRAM, Salzburg, 292 f. 30 Conversoc. 8, 114 Zl. 13-20. 31 Zum genauen zeitlichen Ansatz vgl. WOLFRAM, Salzburg, 292 f. 32 Zu dieser Einschàtzung vgl. DOPSCH, Karolinger, 162 f; WOLFRAM, Salzburg, 292 f. Auch die drângenden Briefe Alkuins (wie Anm. 27), der auf seine Fragen zur Awarenmission offenbar keine Antwort erhielt und sich dariiber beklagte, dass Arn nicht schreiben wolle, weisen in dièse Richtung. Zu beriicksichtigen ist allerdings, dass die Chancen einer erfolgreichen Awarenmission von alien Beteiligten sehr gering eingestuft wurden. Bezeichnend dafür ist die Einschàtzung der Awaren: Haec autem gens bruta et inrationabilis vel certe idiotae et sine litteris tardior atque laboriosa ad cognoscenda sacra mysteria invenitur, die im Protokoll der Bischofskonferenz am Donauufer im Jahre 796 (wie Anm. 21) auftaucht; vgl. POHL, Awaren, 319 f. 33 Conversio с 6, 114 f. 34 Conversio с 5, 106; WOLFRAM, Salzburg, 280 ff.; DOPSCH, Heinz: Das Erzbistum Salzburg und der Alpen-Adria-Raum im Friihmittelalter unter besonderer Beriicksichtigung der Salzburger Slawenmission, in: Karantanien und der Alpen-Adria-Raum im Friihmittelalter, hg. von HÖDL, Günther/GRABMAYER, Johannes (2. St. Veiter Historikergesprâch) Klagenfurt 1993, 118. 35 Dièse Vermutung hat WOLFRAM, Salzburg, 294, ausgesprochen. Zur Synode von Traismauer vgl. ebenda, 290 mit Anm. 524. 36 Conversio с 8, 116 Zl. 2-10. 37 Necrologium Augiae Divitis, MGH Necrologia 1, Berlin 1888, 279; Annales regni Francorum zu 799, éd. KURZE, Friedrich, MGH SS rerum Germanicarum, Hannover 1895, 107; WOLFRAM, Salzburg, 290 mit Anm. 23. 38 Die Bestâtigungsurkunden der Papste Zacharias, Stefan II. und Paul I. werden in jenem Diplom erwâhnt, mit dem Karl der GroBe 811 im Streit zwischen dem Patriarchat Aquileia und dem Erzbistum Salzburg die Drau als Grenze festlegte: MGH DKdG 211 = Salzburger UB II, 10 ff. Nr. 3; es ist bezeichnend, dass in der Conversio, die als „WeiBbuch" der Salzburger Kirche im Prozess gegen Methodius für König Ludwig den Deutschen bestimmt war, die pâpstliche Bestâtigung überhaupt nicht erwâhnt wird. Vgl. dazu DOPSCH, Slawenmission, 308-311. 39 Conversio с 6, 110 und 112. Ein Diplom Karls ist nicht erhalten, die Nachricht ist aus den Annales Iuvavenses maximi, den Annales Iuvavenses maiores und den Annales s. Emmerami maiores, jeweils zum Jahre 803, übernommen: MGH SS 30/2, 736 und SS 1, 93. 40 Arn schrieb in einem Brief an seinen Freund Alkuin, dass es durchaus begriindete Klagen gegen Papst Leo III. gab. Leider ist seine Kritik nicht erhalten, da Alkuin über die Anschuldigungen derart entsetzt war, dass er den Brief verbrannte, nach dem er ihn gelesen hatte: Alcuin, Epistolae, 309 Nr. 184. 41 WOLFRAM, Salzburg, 197; LOSEK, Conversio, 5. 42 Dazu ausfuhrlich DOPSCH, Slawenmission, 320 ff. 43 Conversio с 3, 4 und 8, 102 Zl. 1 f, 104 Zl. 4, 116 Zl. 4f; auBerdem suchte man durch die Behauptung, bereits der hi. Rupert hâtte in Unterpannonien missioniert, den Anspruch auf dieses Gebiet abzusichern: Conversio с 1, 92 f. mit Anm. 9; vgl. WOLFRAM, Salzburg, 79 ff, zu den Vorstellungen des Autors der Conversio von Pannonién ebenda, 68-71. 44 DOPSCH, Slawenmission, 313 f; DERSELBE, Erzbistum Salzburg (wie Anm. 34) 124 f. ; WOLFRAM, Salzburg, 293-296; DERSELBE, Grenzen, 228 f; KOLLER, Theoderich, 91 ff. 45 Conversio с 5, с. 8 und с. 9, 106 Zl. 4, 116 Zl. 1 f. und Zl. 16, 118 Zl. 9. 46 Das Verbrüderungsbuch von St. Peter, ed. HERZBERGFRÀNKEL, Siegfried, MGH Necrologia 2, Berlin 1904, 46; ed. FORSTNER, Karl, Codices selecti 51, Graz 1974, 29 Be; DOPSCH, Karolinger, 202; WOLFRAM, Grenzen, 228 f. 47 MGH DLD 9; BOSHOF, Regesten Passau I, 29 Nr. 114; vgl. dazu WOLFRAM, Salzburg, 294 und KOLLER, Theoderich, 97. 48 Conversio с 4, 104 Zl. 12 ff; WOLFRAM, Salzburg, 277-279. 49 Conversio с 11, 124 Zl. 10 ff. Es ist bezeichnend, dass die Conversio die Herkunft des Dominicus aus der Diözese Regensburg verschweigt, der in der Kanzlei König Ludwigs des Deutschen gewirkt hatte und von diesem 844 (?) Besitz zu Lebenbrunn am Zöbernbach und damit in der Nàhe von Priwinas Herrschaftsgebiet erhalten hatte: MGH DLD 38; WOLFRAM, Salzburg, 323. 50 Die Conversio с 10 spricht zwar nur allgemein vom „Land der Slawen" und der Übertragung des Gebietes „der Karantanen und ihrer Nachbarn am westlichen Ufer der Drau bis zur Mündung der Drau in die Donau" an Bischof Theodor, aber der Zusammenhang mit Arns Missionsauftrag fúr das Awarengebiet und die Übergabe Theodors „in die Hande der Fürsten", worunter nicht nur der Fürst der Karantanen alléin verstanden werden kann, legén den Schluss nahe, dass Bischof Theoderich zunàchst in Pannonién wirken sollte. Wáhrend KOLLER, Theoderich (wie Anm. 44) 99-102, annimmt, Theoderich sei kein Chor- oder Sendbischof gewesen son-