Zalai Múzeum 8. (Zalaegerszeg, 1997)

Metzner-Nebelsick, Carola: Hallstattzeitliche Zentren in Südostpannonien

Hallstattzeitliche Zentren in Siidostpannonien 25 Heegersmuhle: С Schuchhardt, Der Goldfund vom Messingwerk bei Eberswalde (Berlin 1914) 10 Abb. 5 oben. - H. Seger, Die Deichselwagen von Gr. Perschnitz Kr. Militsch. Altschlesien 3, 1931, 200 Abb. 10, 1. Ra­dujevac: Z. Vinski, „Tracko-kimerijski" nalaz Adasevci u Srijemu. Rad Vojvodanskich Muz. 4, 1955, 38 Abb. 29. Jacob-Friesen (Anm. 27) 137 Abb. 8; 158. Auch der kleine Tüllenaufsatz aus Frög mit an Hörnchen erinnernden seitlichen Fortsatzen (Tomedi [Anm. 14] 372 Abb. 4, 1) reflektiert möglicherweise dieselbe Idee in stark stilisierter Form. Vor allem seine Abmessungen entsprechen dem Stuck aus Tumulus 75. Die Nabenbeschlage der Egemose Gruppé sind dagegen kleiner: Jacob-Friesen (Anm. 27) 123 Abb. 1, 3; 124 Abb. 2; 152 Abb. 11. Pare (Anm. 23) bes. 56 ff. u. a. Taf. 73, 3. - U-förmig gebogene Felgen- bzw. Bindungsklammern sind auch aus italischen Fundkontexten bekannt: E. Wojtowitsch, Die Wagen der Bronze- und frühen Eisenzeit in Italien. PBF XVÏÏ, I (München 1978) Taf. 5, 26; 16, 94, b. Bei dën italischen Fundorten fehlen jedoch weitere Fund­stticke, die auf die Existenz eines Wagens hinweisen, so dafi wir eine pars-pro-toto-Beigabe vermutén können da­zu allgemein: L. D. Nebelsick, Orientalische Streitwa­gen in der zentral- und westmediterranen Welt. Acta Prâhist. et Arch. 24, 1992, bes. 97 ff. Pare (Anm. 23) Taf. 24B, 6-7. Vgl. R. D. Bamett/W. Formán, Assyrische Palastreliefs (Prague 1960). - Zu Darstellungen der orientalisieren­den Kunst: u. a. Wojtowitsch (Anm. 32) Taf. 47, 221.225d. J. Offenberger, Gemeinlebara. Fundber. Österreich 19, 1980, 348. In der Grabkammer fanden sich ferner Reste einer Pferdebestattung. - Dazu: L. Nebelsick, Der Über­gang von der Urnenfelder- zur Hallstattzeit am nördli­chen Ostalpenrand und im nördlichen Transdanubien. In: Schauer (Anm. 4) 335 Anm. 86. Nebelsick beruft sich auf eine Auskunft Ch. Pares, der die beiden Hülsen nient für Wagenteile halt. Somlóvásárhely: E. Patek, Westungam in Hallstattzeit (Weinheim 1993) bes. 77 ff. - Gornja Radgona: Egg (Anm. 23); Terzan (Anm. 18) 87 ff. - und Strettweg: Pa­re (Anm. 23) 343. - Zu Legrad: Vinski-Gasparini (Anm. 1) Taf. 127, jedoch nicht als Wagen gedeutet. -Fer­ner Wagenkastenbeschláge aus Sticna, Tum. 48, Grab 22 (St. Gabrovec, Etruskischer Niederschlag in Slowe­nien. In: L. Aigner-Foresti [Hrsg.], Etrusker nördlich von Etrurien. Symp. Wien-SchloB Neuwaldegg 1989 [Wien 1992] Bildbd. 46-47 Abb. 8-9). Vgl. dazu Nebelsick (Anm. 32) 100 f. - Zu ostalpinen Grabem mit Wa­genteilen: Ders. (Anm. 35) 335 Anm. 86. - Nicht be­rücksichtigt sind an dieser Stelle die sogenannten Kum­mets oder Mâhnenstiihle als Indikátorén einer Jochschir­rung und somit pars-pro-toto-Wagenbeigabe, dazu: Metzner-Nebelsick (Anm. 1) 230 ff. 37 Die erhaltenen Teile weisen bis auf die Fragmente des dritten Zügelringes keine Spuren von Brandeinwirkung auf, doch sind sie viel zu fragmentarisch, um auszu­schlieBen, dafi der Wagen auf dem Scheiterhaufen ver­brannt wurde und dadurch nur wenige Stticke erhalten blieben, oder ob es sich um eine pars-pro-toto-Auswahl einzelner Wagenteile handelte, möglicherweise jener, die beim Brand unversehrt geblieben waren. Da die Waffenausstattung einen kompletten Eindruck macht, ist eine Beraubung des Hügels nicht zwingend anzuneh­men. Möglicherweise sind auch einzelne Wagenteile der Bergung durch Török entgangen. 38 P. Stary, Zur hallstattzeitlichen Bewaffhung des circum­alpinen Raumes. Ber. RGK 63, 1982, 18-104. 39 Abb. 5.1: aus Maráz 1979b (Anm. 2) 121; Abb. 5, 3: aus J. Hampel, Bronzkor Ш (Budapest 1896) Taf. 252, 2. 40 Reinecke (Anm. 7) 42. 41 Der Plan mit dem Résultat der Feldbegehung befindet sichimDruck. 42 K. Mïriichreiter, Batina Skela, Opcina Beli Manastir ­prahistórijski i anticki lokalitet. Arh. Pregled 18, 1976, 37 ff, - Die Grabungen durch Vinski-Gasparini und St. Foltiny sind bislang unpubliziert. 43 E. Patek, Neue Untersuchungen auf dem Burgstall bei Sopron. Ber. RGK 63, 1982, bes. 124 Abb. 6; Terzan (Anm. 18) 257. 44 Pare bildet verschiedene, jedoch nicht typologisch ent­sprechende Hülsen ab (Pare [Anm. 23] Taf. 41 A, 8-9; 50C, 1.4; 79A, 6). Vgl. auch die spulenartigen Gegen­stande aus Schweizer Fundverbánden, die Jacob-Friesen als Wagenteile (Achsenendbeschlage) interpretiert (Ja­cob-Friesen [Anm. 28J 152 ff.). 45 I, Frey, Különfélék. A Kiskőszegi bronzlelet. Arch. Ért. 39, 1905, 189. 46 Metzner-Nebelsick (Anm.l) Taf. 91.92. Siehe auch Frey (Anm. 45)190. 47 M. Kaus, Kimmerischer Pferdeschmuck im Karpaten­becken - das Stillfrieder Depot aus neues Sicht. Mitt. Anthr. Ges. Wien 118/119, 198A/R9, 247 ff. 48 Török (Anm. 2) Taf 5, 3. 49 A. Mozsolics, Neuere hallstattzeitliche Helmfunde aus Ungarn. Acta Arch. Acad. Scien. Hungaricae 5, 1955, 35 f. - P. Schauer, Die kegel- und glockenförmigen Helme mit gegossenem Scheitelknauf der jüngeren Bronzezeit Alteuropas. In: Antiké Helme (Anm. 6) 183 Abb. 3: 193; 198. Schauer rehabilitiert damit die urspriinglich von Gero v. Merhart vorgeschlagene Datierung (v. Merhart, Die ersten Metallhelme Europas. Ber. RGK 30, 1940, 10). 50 Vgl. auch Deutung einzelner Teile dieses Komplexes als Schüsselhelm: St. Gabrovec, Halstatske celade ju­govzhodnoalpskega kroga. Arh. Vestnik 13/14, 1962/63, 293 ff. - Kartierung bei M. Egg, Die áltesten Helme der Hallstattzeit. In: Antiké Helme (Anm. 6) 217 Abb. 7. -

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