Zalai Múzeum 6. (Zalaegerszeg, 1996)

Közlemények - Horváth László András: Egy különleges rézkori agyagtárgy

Egy különleges rézkori agyagtárgy 167 ses Stratums wird durch die darunterliegenden neolithi­schen und aneolithischen Schichten bestimmt (GARS­TANG 1953. 215-216; MÜLLER-KARPE 1974. 2.Band Taf. 292, A 9,12,13). (GARSTANG 1953, 215­216; MÜLLER-KARPE 1974. 2.Band Taf. 292, A 9,12, 13). 6. Alaca Hüyük Auf dem weitbekannten Fundort kamen an verschiedenen Ausgrabungen dem in Bak geíimdenen Gegenstand ahnliche Exemplare, noch dazu in recht groJier Anzahl vor (KOSAY-AKOK 1966, 1-49, 56,60; KOSAY-AKOK 1973, XLVIII-XLIX.). Solche wurden in verschiedenen Epochen (zwischen 2,4-5.75 m) der Siedlung benutzt. Es gibt auch einige. unserem Exemplar nahestehende Funde (KOSAY-AKOK 1973, XLIX. t. Al. s.127. és Al. t.14.). Ilire Datiemng falit in die Hetliitenzeit, aber bei den tiefer liegenden Funden ist auch eine frühere Datierung nicht auszuschliefien (KOSAY-AKOK 1966, 58 ff.; KOSAY-AKOK 1973, 42 ff.). 7. Demircihüyük Hier kamen halbmondfórmige Tongegenstânde in den frühbronzezeitlichen Schichten vor. Damnter warcn viele mit Einstempelungen. oder mit Gravierung verziert (KORFMANN 1983. 200 IT.). Die Formvariant D' bietet uns die beste Parallèle (KORFMANN 1983, Abb. 190). 8. Karahüyük In dieser Siedlung sind den obcnerwáhiitcn ahnliche Funde schon in der ersten Schicht bekannt. Ilire Anzahl ist hoch. mehr als 300 St. Sie sind mei^t verziert (ALP 1968, 73-75; MÜLLER-KARPE 1974, 861, Abb. 318.D). Von dem V.Stratum an kamen sie vereinzelt vor. ausgenommen den Raum 25. wo 70 Stuck in einem Haufen lagen (ALP 1968. 73-74). Anhand der in die Tongegenstânde cingcstempelten Siegelabdrücke kann die Mehrzahl dieser Funde in das 2Jahrtausend (genauer nach 1700 v.u.Z.) datiert werden. Ahnliche Gegenstande aus anderem Material sind in der Horgener Kultur. aus megalithischeii Grábern bekannt (MÜLLER-KARPE 1974, Т.592.25-29.). Unter den aneolithischen Funden der nordita­lienischen УессШапо^^е' des Àneolitliikums wur­den aus Muschel oder Eberzahn gefertigte Exemplare publizicrt (COCCHI-GENICK 1989. 263 ff.) Auswertung Chronologie: In dem riesigen Verbreitungsgebiet, wo halbmond­förmige Tongegenstânde zu finden sind, können die Funde chronologisch gut getrennt werden. Wáhrend die mitteleuropâischen Funde in die Zeitspanne von Spàt­Lengyel-Tiszapolgár an bis zum Baalberg-Furchen­sticlikeramik zu datieren sind, gehören die âgâischen Exemplare zum 2Jahrtausend, ausgenommen Thermi, wo die erwáhnten Funde erst an den Anfang der anatolischen Frühbronzezeit datiert werden können. Die Verzierung der halbmondförmigen Gegenstande kann nicht als typisch betrachtet werden, aber wo es auftritt, dort ist es sehr charakteristisch (KORFMANN 1983, Abb. 192; MÜLLER-KARPE 1974, 318.D). Funktion: Die ausführliche Analyse der genannten Objekte gab letzthin M.Korfmann, der sie in 8 Gruppén einreihte (KORFMANN 1983. 200 ff.). Die kleineren Exemplare (unter 15 cm) wurden, vermutlich mit Recht, als Amu­lett oder Mondidol interpretiert (LAMB 1936. 159: GARSTANG 1953, 217). wâhrend die gröfteren (15-25 cm) als Web-, oder Netzgewiclite publiziert wurden (PRENDI 1976, 68; KOSAY-AKOK 1966; 1973; MÜLLER-KARPE 1968. 112; KORFMANN 1983. 200; GUERRESCHI 1967. 190: GOLDMAN 1956. 319). Ilire Interpretation wird aber erschwert, wenn sie in kultischem Kontext vorkommen (BAHN 1989. 69). Es spricht für eine Gewicht-Funktion, dafi sie oft in Haufen gefunden wurden und anhand der Benutzungsspuren aufgchangt benutzt worden waren. M. Korfmann be­trachtet sie eben deswegen als Gewichte. Die Benutzung dieses Fundtypes konnte praktisch kontinuierlich sein, obwohl dièse Kontinuitât heute noch nicht immer bewiesen werden kann. Aufgmnd der stark abweichen­den Formvariationcn ist es nicht ausgeschlossen, daft es hier uni auch funktionell abweichende Gegenstande handelt. Diese Behauptung scheint dadurch unterstützt zu werden, dali die mitteleuropâischen Exemplare, die mcist alter als die von Anatolien sind, einander gleichen. Zusammenfassend kann es behauptet werden, daft die Mehrzahl der Parallelen des halbmondförmigen Tonge­genstandes von Bak als Gewicht funktionierte. Das kann aber beim Exemplar von Bak weder ihrer Befundsi­tuation (Kultgrube) noch den Benutzungsspuren der Löcher nach angenommen werden. Als Anhânger konn­te es wegen seines betrachtlichen Gewichtes ebenfalls nicht dienen. Hire genaue Funktion soil die kiinftige Forschung bestimmen. Übersetzt von Horváth László András

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