„Stephan Dorffmaister pinxit”. Dorffmaister István emlékkiállítása (Zalaegerszeg, 1997)
Buzási Enikő: Die Bildnisse und Auftraggeber Dorffmaisters
4 am Ursulinerplatz, der bis 1823 im Besitz der Familie blieb. Dorffmaister malte 1773 in seinem Auftrag das Deckengemälde des Festsaals von seinem Schloß Nebersdorf (Thitring 1941, 30; Csatkai 1956,220-221). Literatur: Szentkláray 1885, 1; Berkeszi 1900, 61; Szinnyei IX. 1903. col. 1048; Berkeszi 1910, 12; Szendrei-Szentiványi 1915. 393. Nr. 11; Garas 1955. 214; Galavics 1965, 229. 230; Ahnengalerien 1988. erwähnt bei Kat. Nr. С 82. 38. Bildnis eines Baumeisters Um 1790 Literatur: Spitzen und Porträtausstellung. Wien 1906; Galavics 1965.234. 39. Graf Ignác Festetich (1761-1826) Die Entstehungszeit des Gemäldes, das als im Schloß Festetich in Polgárdi befindlich erwähnt wird, ist nicht bekannt. In Frage käme das Jahr 1786, als der Maler laut eines Briefes an Bischof Szily in Egyed, in den Zimmern des Schlosses Festetich Landschaftsbilder ausführte (Szombathelyi Újság 1897, Nr. 17. 8; Garas 1955. 275/Anm. 134). Eigentümer des Schlosses war zu jenem Zeitpunkt Ignác Festetich, der Sohn jenes Károly Festetich, von dem ebenfalls ein Bildnis bekannt ist, das Dorffmaister zugeschrieben werden kann (Verzeichnis: Nr. 36). Literatur: Garas 1955. 215; Galavics 1965, 234. 40. Graf József Festetich (1748/58-1817) Das Bildnis wurde um die Jahrhundertwende in Wien als ein Werk des Vinzenz Dorfmeister aus dem Besitz von Goschwin Graf Seidern ausgestellt. Garas reihte das Bildnis unter die Werke des älteren Stephan Dorffmaister ein, später sprach es ihm Galavics aufgrund der Annahme, es handele sich um das Bildnis des Feldmarschalls József Festetich. der 1757 gestorben war. wieder ab. Es hat aber mehr Wahrscheinlichkeit, daß hier ein anderer József, ein Sohn von Pál Festetich (einem Bruder des Károly Festetich) und der Kajetana Stillfried gemeint ist. ein Vetter von Dorffmaisters Auftraggeber Ignác Festetich (siehe Verzeichnis: Nr. 23 und 39; ferner Szabó 1928, Genealogie). József Festetich war Freimaurer. Mitglied derselben Eberauer Loge wie György Niczky (Abaß 1900. 228). Die ursprüngliche Zuschreibung an den jüngsten Dorffmaister-Sohn läßt sich auch so nicht aufrechterhalten. Vinzenz Dorfmeister suchte nämlich 1798 im Alter von 10 Jahren als Malergeselle um einen Paß an. und nach dieser Zeit gibt es gar keine Angaben mehr zu seiner Tätigkeit in dieser Region (Csatkai 1960. 43). Literatur: Spitzen und Porträtausstellung. Wien 1906; Garas 1955. 275/Anm. 134; Galavics 1965, 234/Anm. 20. 41. Bildnis der Maria Theresia, Königin von Ungarn Das Kniebild in Lebensgröße, einst in Vasszécsény, im Besitz der Familie Ebergényi, sollte laut Familientradition ein Werk Dorffmaisters gewesen sein. Literatur: Fábián 1936, 44. 42-43. Bildnisse eines Edelmannes und seiner Gattin Öl, Leinwand, je 97 x 72 cm In Budapester Privatbesitz Die Beschreibung der Gemälde ist nicht überliefert. Quelle: Mündliche Mitteilung nach der Begutachtung (2. April 1980) im Museum der Bildenden Künste, Budapest. 177