A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 19-20. 90 esztendős a "Veszprémvármegyei" múzeum. Jubileumi évkönyv (Veszprém, 1993-1994)
Éry Kinga: Kora avar kori népesség csontmaradványai Balatonfűzfő határából
DAS MITTELALTERLICHE GRÄBERFELD VON ZABOLA (ZÄBALA-RUMÄNIEN) Zwischen den Dörfer Zabola (Zäbala) und Tamásfalva (Tama§faläu) liegt ein Hügel, der „Tatárdomb-Mongolenhügel" genannt is. Auf dem Hügelrücken wurde ein Friedhof gefunden und 1969 und 1970 archäologisch untersucht. Dabei wurden 190 Gräber freigelegt. Der Bestattungsritus war Skeletbestattung. Die Toten lagen auf dem Rücken. Die Orientierung der Gräber war west-östlich mit dem Kopf im Westen. Es besteht aber auch Abweichungen; wurden Gräber nordwestlich-südöstlich orientiert. Die Toten waren ohne Sarg bestattet. Der Friedhof wurde nicht um die Kirche angelegt. Die Grabinventare sind Schmuck: Haarringe mit S förmige Ende, offene Ringe, Fingerringe, eiserne Gürtellschnallen und Münzen. Die Benützungszeitspanne des Gräberfeldes wird von den Schmucksachen sowie von den Münzbeigaben Géza d. II. (1142— 1162); Stephan d. III. (1162-1172); Béla d. III. (1172-1196) vom Ende der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts bis zum Ende dieses Jahrhunderts angegeben. Diese Münzen geben Hinweise zur Zeitstellung des Fierdhofs. Die Beigaben der Gräber sind für die Gräberfelder aus dem 11 bis 13 Jahrhundert der ungarischen Bevölkerung charakteristisch. DR. ZOLTÁN SZÉKELY R-4000 Sfmtu Gheorghe (Sepsiszentgyörgy) 305