A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 17. (Veszprém, 1984)

Jánoska Péter–Törő László–Varga Kázmér: A Veszprém Megyei Múzeumok Igazgatóság Felősörsi Műtárgyvédelmi Központjának fejlesztései terve, 1986–2000

5. számú melléklet: A RESTEURÁLÁS SZÁMSZERŰ ADATAI Tisztítás Konzerválás Restaurálás 1972 25 909 2 516 490 1975 6 276 4 210 274 1978 4 679 463 29 1979 19 224 1 183 321 1980 56 733 867 362 1982 35 009 1 126 3 631 1983 65 776 390 753 1984 69 762 3 806 355 PÉTER JÁNOSKA — LÁSZLÓ TÖRŐ — KÁZMÉR VARGA DER ENTWICKLUNGSPLAN DES FELSÖÖRSER WERKSTATT ­UND MAGAZINSZENTRUMS DES VESZPRÉMER BEZIRKSMUSEUMDIREKTORATS 1986—2000 Das Veszprémer Bezirksmuseumdirektorat ist im Jahre 1983 mit einer neuen Einheit reicher geworden: in Felsőörs (10 Km südlich von Veszprém, eine Ortschalt mit bedeutender Vergangenheit) wurde ein Wekstatt­und Magazinzentrum gebaut. Die Abhandlung be­schäftigt sich mit den Zukunftsplänen dieses Zentrums. Die Verfasser stellt es im ersten Teil der Abhandlung dar, wie sich das "Bakonyi Múzeum", das Gebäude des Museums, die innere und äussere Organisation, die Sammlung der Kunstartikel entwickelt hat, wie die ganze Tätigkeit bereichert worden ist. Der Veszprémer Bezirksmuseumverein wurde von der Bezirksbevölkerung im Jahre 1903 gegründet. Gleichzeitig hatte man die Geldansammlung begonnen um ein Museumgebäude aufzubauen. Die gesammelte Geldsumme hat aber der erste Weltkrieg verzehrt. Nach dem Weltkrieg hatte man die Sammlung wieder begonnen, und demgemäss ist die erste Ausstellung im neuen Museumgebäude im Jahre 1925 geöffnet worden. Der Kunsartikelbestand des Bakonyer Museums hat sich langsam vermehrt. Die Zahl der Facharbeiter (Museologen) war ja nur 1 oder 2 zu dieser Zeit. Die Zunahme der Kunstartikelzahl war zwischen 1945. und 1962 auch sehr massig. Die Entscheidung des Minis­teriums für Kulturwesen hat ein neues System ge­schaffen, demgemäss gehörten von nun an die Museen unmittelbar zum Bezirksrat. Gleichzeitig sind die Di­rektorate der Bezirksmuseen worden. Diesem Zentrum sind die Museen und Ausstellungsorte untergeordnet worden, in ökonomischer Hinsicht ebenso wie in fachlicher. Diese administrative Anordnung hat eine vorher noch nie gesehene Entwicklung gebracht, und zwar im ganzen Land. Die Facharbeiterzahl — und auch die Arbeiterzahl - - das Bakonyer Museums ist in kurzer Zeit so rasch gewachsen, das dieser Wuchs auch den Wuchs der Kunstartikelzahl mitgebracht hat. Diese extensive Entwicklungsperiode dauerte im grossen und ganzen bis 1975. Die verschiedenen Ausstellung­sorte, ethnographische Freilichtmuseen sind nach­einander gegründet und geöffnet worden. Die rasche und einseitige extensive Entwicklung hat aber ihre Wiedersprüche auch mitgebracht. Das Gebäude des Bakonyer Museums ist Anfang der 1970­er Jahren überfüllt worden: die Räume mit kleiner Oberfläche waren nichtmehr geeignet die Kunstartikel anzunehmen; die verschiedenen Arbeitsplätze sind bei der zuhnehmenden Personenzahl immer enger geworden, und in den verschiedenen Werkstätten war die Lage änlich. Ansonsten war es beruhigend, dass die Entwicklung da — in den Werkstätten — ebenso sehenswürdig gewesen ist (überhauot in den Werk­stätten der Restauratoren und der Ausstellungsveran­stalter). Daneben waren die Arbeitszimmer der Museo­logen auch schon zu eng. Die Notlagerplätze haben auch nur auf kurze Zeit geholfen, ebenso wie die teilweise Umgestaltung des Erdgeschosses im Jahre 1969—1970. Die Lage des Museums ist auch dadurch schlechter geworden, dass die ständige ausstellung — in techni­scher Hinsicht ebenso wie in esthetischer — veraltet worden ist. Die drängenden Sorgen waren in der zweiten Hälfte der 1970-er Jahren schon unhaltbar. Zu dieser Zeit hatte der Bezirksrat die Unterstützungshilfe gebracht. In Felsöörs wurde ein ehemaliger LPG Meierhof ge­kauft für Werkstätten und Lagerplatz. Der Bauplan ist fertig geworden, und so hatte man die Wiederherstel­lungsarbeit und auch den Neubau begonnen. Im Som­824

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