Tóth Sándor szerk.: A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 15. – Természettudomány (Veszprém, 1980)

Dr. TAPFER DEZSŐ: Az egerészölyv (Buteo buteo L.) előfordulása és fészkelése a Keleti-Bakony ban (1942—1977)

IRODALOM - LITERATUR BREHM, A. E. - VÖNÖCZKY-SCHENK, J. (1925): Az állatok világa - Madarak, Budapest. BREHM, A. E. - RAMNER, W. - ÁKOS, K. - KEVE, A. (1958): Az állatok világa, Budapest, Bibliotheca. HERMAN, O. (1914): A madarak hasznáról és káráról Budapest, Pallas. KEVE, A. (1960): Nomenclator Avium Hungáriáé. Buda­pest, Madártani Intézet. NAGY, J. (1943): Európa ragadozó madarai. Debrecen, Tiszántúli Madártani Egyesület. PÁTKAI, I. (1947): Ragadozó madaraink. Budapest, Nim­ród. PETERSON, R. - MOUNTFORT, G. - HOLLÓM, P. A. D. (1966): A Field Guide to the Büds of Britain and Europe. Colüns, London. Field. TAPFER, D. (1966): A Keleti-Bakony madárvilága. Die Vogelwelt des Ost-Bakony-Gebüge - Veszprém, Bakonyi Mú­zeum. Az 59/1954. (IX. 9.) MT. sz. Madárvédelmi Törvény. A 12/1971. (IV. 1.) Korm. sz. rendelet, mint Végrehajtási Utasítás a természetvédelemről. DAS VORKOMMEN UND NISTEN DES MÄUSEBUSSARDES (BUTEO BUTEO) IM ÖSTLICHEN BAKONY-GEBIRGE (1942-1977) In den eingehenden gebietsforschenden Arbeiten verfolgte Verfasser durchgehend das Vorkommen und regelmässige Nis­ten der Mäusebussarde im östlichen Bakony-Gebüge. Das von Jahr zu Jahr genau untersuchte Gebiet bezog sich auf die Horstplätze der Wälder am Rande folgender Ortschaften: Bo­dajk - Fehérvárcsurgó - Iszkaszentgyörgy - Várpalota ­Bakonynána - Sur - Aka und zum Schluss wieder Bodajk. Dieses Gebiet ist etwa 800 km 2 gross und jetzt nicht mehr einheitlich bewaldet, sondern nur bei den Ortsgrenzen in grösseren Abschnitten. Es gibt Waldflecken mit einer Ausdeh­nung von 40-50 km 2 . Die Aenderungen des Mäusebussard-Horstbestandes in den einzelnen grösseren Waldteüen werden in einer TabeUe auf­geführt. Diese zeigt die Aenderungen in 12, sich voneinander gut abgrenzenden Landschaften, die vom Verfasser aus­gesucht wurden. Die Untersuchungen beziehen sich vorläufig auf die Zeitspanne vom Jahre 1942 bis 1977. Die einegründ­üchere Gebietsforschung sichernden Jahre wurden im allge­meinen in 5-5 jährigen Zyklen vorgenommen. Das untersuchte Gebiet vom östlichen Bakony-Gebirge, das als eine kleinere Landschaft gilt, hat eine Höhe von 120-150 m und 500-575 m über dem Meeresspiegel, es ist ein typisches Mittelgebirge mit gebliebenem Laubwald, das vorwiegend aus Eichen und Hagebuchen besteht. An einigen kühlen nördüchen und norwestlichen Hängen findet man als Begleiter der tiefen Täler schöne Buchen. Es gibt wenige Teüe mit Schwarzföhren, Kiefern und einige Flecke mit Fichten­wald. Von dem etwa 800 km 2 grossen Gebiet war etwa ein Viertel bewaldet bezw. ist es auch heute noch. Dieses über­trifft den Landesdurchschnitt (mit etwa 10%). Zwischen den Hügeln und Bergen findet man auch land­wütschaftlich sorgfältig bebaute Gebiete sowie steüenweise Wiesen mit gutem Gras. An mehreren Orten, so bei den Gren­zen von Baünka - Isztimér - Mecsér - Bakonycsernye gab es in den letzten Jahrzehnten viele Feldmäuse, Ziesel sowie zeit­und steüenweise einen grossen Maulwurfbestand. Diese Feld­nagetiere verursachten ab und zu bedeutende Schäden. Die hier horstenden und beobachteten Mäusebussard-Paare bewiesen sich zu den Wäldern der Horstplätze, in erster Linie zu den gemischten Eichenwälder, stark anhängüch. Während der Jahre der Beobachtung des in 12 Landschaften aufgeteüten Gebietes betrug die Zahl der zurückkehrenden Mäusebussard­Paare 10-16 vom Jahre 1942 bis 1960. Vom Anfang der 1960er Jahre an war die zunehmende Zahl der Mäusebussard-Paare zu beobachten. Während andert­halb Jahrzehnten, bis zur Mitte der 197Uer Jahre, betrug die Zahl der jährlich in diesem Gebiet-horStenden Mäusebussard­-Paare etwa 30. Diese erfreuliche Zunahme bedeutete gleich auch das Ansteigen der Vertilgung der Nagetiere und sie be­deutet sicher auch heute noch dieses, in erster Linie von März-April angefangen den ganzen Sommer hindurch bis zum Ende der Herbstmonate. Die Hauptnahrung der Mäuse­bussarde besteht auch in diesen Gebieten aus Feldmäuse selte­ner junge Ziesel, nach öfteren Beobachtungen aus Maulwürfe und seltener aus Eidechsen, jungen spatzgrossen Vögeln. Durch ihre Nahrung sind die Mäusebussarde also in erster Linie nutzbringend für die Bewohner dieses Gebietes. Bemerkenswert ist, dass während in der angegebenen Zeit und ün angebebenen Gebiet die Zahl der horstenden Mäuse­bussard-Paare zunahm, die Durchschnittszahl der in den Gele­gen aufwachsenden Jungen in den 70er, 60er Jahren aber sank. Den Grund dafür wiü Verfasser auch feststehen. Im östlichen Bakony-Gebüge ist auf jeden FaU der Mäusebussard der häufigste Raubvogel geworden. Durch Beobachtungen untersucht Verfasser selbst auch in Zukunft durchgehend und genau, ob in den durch die For­schungen gut bekannten Gebieten diese etwa auf das Zwei­fache zugenommene Zahl der Mäusebussarde erhalten bleibt. Die Mäusebussarde halten sich von Februar bis etwa No­vember in Ungarn auf. Durch die Art ihrer Nahrung sind sie vorwiegend für die Landwütschaft nützüch und in unseren Tagen besitzen sie in unseren Gegenden ausser diesen einen von keinem mehr bestrittenen aesthetischen Wert. Die Beo­bachtung ihres Lebens wüd fortgesetzt A szerző címe (Anschrift des Verfassers): Dr. Tapfer Dezső Budapest Irinyi J.u. 47.11/17. H-llll

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