Tóth Sándor szerk.: A Veszprém Megyei Múzeumok Közleményei 15. – Természettudomány (Veszprém, 1980)

Dr. TÓTH LÁSZLÓ: A Bakony hegység holyva (Col.: Staphylinidae) faunájának alapvetése, I.

GRUNDRISS DER KURZFÜGLER-FAUNA (COL.: STAPHYLINIDAE) DES BAKONY-GEBIRGES I. Im Rahmen des Programmes ,J)as Naturbild des Bakony­Gebirges" bildet das Forschen der Käferfauna ein Teilthema. Die Ergebnisse davon kennzeichnen die Ergebnisse von mehreren, schon erschienenen Famüien-Grundrissen. Mit die­ser Arbeit begann die Bekanntgabe der Forschungsergebnisse der an Arten reichen, ziemüch schweren Familie der Kurz­flügler (Staphylinidae). Die Studie bespricht aus 7 Unterfami­lien und 26 Gattungen 100 Arten des Bakony-Gebirges. Nach einer kurzen Einleitung und Familien-Charakterisierung folgt die Übersicht der mehr als lOOjahrigen Forschung. Den Ge­bietsgrund der Forschung bildet das Bakony-Gebirge im wei­teren Sinne mit etwa 4000 km 2 . Das Material der Forschung bilden die etwa 20 000 Exemplare der besprochenen Unter­familien, die sich in den Sammlungen des Budapester und Zircer Naturwissenschaftlichen Museums befinden. Zum Zwecke der Vollständigkeit wurden auch die literarischen Angaben - aber mit einer gesonderten Klammer - gekenn­zeichnet und es wurde eine kritische Wertung aufgenommen. Bezüglich der Probleme hinsichtlich des Ordnens, der Zoo­geographie, Ökologie, Ethologie, Phenologie usw, nahm Ver­fasser in erster Linie die Arbeiten von Gangibauer, Horion, Lohse, Reitter und Scheerpeltz als Grundlage. Ein extra Absatz befasst sich mit den Sammlern, mit den infrasubspezi­fischen Taxons und mit den angewandten Abkürzungen der soogeographischen Kategorien. In der Aufzählung der vor­gekommenen Arten folgen: nach dem Namen der Art die Benennung, das Areal, die Umstände des Sammeins, Bemer­cungen zur Biologie der Art, nach den Buchstabenzeichen der soogeographischen Kleingebiete des Bakony-Gebirges folgt üphabetisch die eingehende Mitteüung der Fundortzettel­Daten. Die analytische Bewertung weist darauf hin, dass unter den besprochenen 100 Arten durch Exemplare 87 Ar­ten bestätig smd. Die taxonomische Lage von 2 Arten bezw. ihre Bestimmung ist nicht ganz ausreichend: Bledius specta­büis germanicus und Phloeocharis hummleri. Mit letzteren befasst sich wegen ihrer Wichtigkeit ein gesonderter Absatz. Das Vorkommen von 13 Arten benötigt eine neue Bestäti­gung, sie sind nur aus der Literatur bekannt, Micropeplus staphylinoides, Lathrimaeum melanocephalum, Platystethus nodifrons bekamen wegen ihrer grossen Aehnüchkeit mit den nahe verwandten Arten eine ausführüchere, im Bestimmungs­schlüssel durchgeführte morphologische Charakterisierung. Hinsichtüch der Zoogeographie bekamen 6 Arten wegen ihrer Bedeutung ebenfaUs einen gesonderten Platz. In der einge­henden Besprechung wurde ihr Vorkommen im Karpaten­Becken aufgeführt und auch in der Karte eingezeichnet. Nach Auffassung des Verfassers unterstützen diese die schon vorher bekanntgegebenen Standpunkte von Papp (1968) und Tóth (1973), die auf die gesteigerte zoogeographische Abson­derung des Bakony-Gebüges innerhalb des Ungarischen Mittelgebüges drängen. Die Art Ommaüum cüinamomeum betont das Heraufziehen der mediterranen Arten und die Ar­ten Oxytehis mutator und O. tetratoma - als Seltenheiten ­betonen den Mittelgebügscharakter. Die Arten Anthophagus alpestris, A. bicornis und Oxytelus laqueatus weisen auf das Vorkommen der montanen, subalpinen Elemente im Bakony­Gebüge hin. A szerző címe (Anschrift des Verfassers) : Dr. Tóth László Budapest Beüerl.u. 137. H-1153

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