Csirke Orsolya: Terra sigillata edények a veszprémi Laczkó Dezső Múzeum gyűjteményéből (Veszprém, 2006)

175 n. Chr. G. seine Produktion beginnen. Die Blütezeit der Herstellung der Töpferei an dem Inn kann auf die Periode vor 200 n. Chr. G., das heißt auf die letzten Jahrzehnte des 2. Jahrhunderts datiert werden. Die Keramik von Helenius ist dagegen in mehreren, gut datierbaren, in der Mitte des 3. Jahrhunderts schon in den Erdboden gekommenen Fundkomplexen auffindbar (Rheinzabern 17 с Grube, Großprüfening, Ladenburg), trotzdem konnte die Werkstatt in dem mittleren Drittel des 3. Jahrhunderts nicht mehr funktionieren. Die Manufaktur lieferte also hauptsächlich zu severichen Zeit nach Pannonién (GABLER-KELLNER 1994, 267). Die unverzierte Ware ist relativ wenig, das vor allem damit zu erklären ist, dass ihre Bestimmung schwer ist. Ein Teller mit On[nio] Stempel von Form Drag. 32 kam in Baláca zum Vorschein, ein von Typ Drag. 31 in Veszprém-Tekeresvölgy, und ein Becher von Form Drag. 33 in der Villa von Örvényes-Hosszúrétek. Sehr gering ist das Verhältnis von Pf af f enhofen, der Töpfersiedlung nahe Westerndorf; insgesamt 10 Gefäße, das heißt 0,61% des Gesamtmaterials konnten wir zu diesem Herstellungszentrum verbinden. In Baláca ist nicht mehr als nur eine Sigillata von Pfaffenhofen auffindbar, dagegen können wir in Gyulafirátót-Pogánytelek 5, in Szentkirály szabadj a­Romkút 3, in Örvényes-Hosszúrétek 1 Bruchstück zu dieser Manufaktur attribuieren. Für das wenige Material ist das Verhältnis des in der späteren Periode der Werkstatt von Pfaffenhofen, in der Mitte des 3. Jahrhunderts produzierenden Dicanus relativ bedeutend, das schon auch dem pannonischen Limes entlang seltener ist. In dem Gebäude II. von Baláca ist die sehr seltene Ware von Schwab­münchen auffindbar. Das Exemplar von Baláca wurde in der Werkstatt von Lucanus hergestellt; auf der Randpartie des Gefäßes ist der Stempel des Ausformers, Severus zu sehen. Die Werkstatt konnte in der zweiten Viertel des 3. Jahrhunderts, wahrscheinlich bis zu den 240-er Jahren in Betrieb sein (GABLER 2004, 143). Das Material der Sammlung ist zeitlich innerhalb eines anderthalben Jahrhunderts, ab der letzten Viertel des 1. Jahrhunderts, bis zu der Mitte des 3. Jahrhunderts, datierbar. Ungefähr ein Zehntel der Sigillaten konnte in der Periode ab der flavischen Zeit bis zu der hadrianischen Zeit kommen, dessen Doppelte kam in der antoninischen Zeit, während ihre Überzahl, beinahe 70% in der Severerzeit in den Gutshöfe nördlich von dem Plattensee kam, vor allem in die Villa von Baláca, deren Blütezeit auf diese Periode zu datieren ist. 23

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