Struktúra és városkép. A polgári társadalom a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1997. október 16-17-én (Veszprém, 2002)
Struktúra és mobilitás - Szalai Károly: A társadalmi mobilitás iránya Székesfehérváron 1900–1918
1910 haben sich 95,5% der Einwohner zur ungarischen Natonalität bekannt. Vier Fünftel der Bevölkerung gehörte der römisch-katholischen Kirche an. Die Veränderungen der Struktur der Hauptberufsgruppen werden in zwei Tabellen und drei Abbildungen dargestellt. In der untersuchten Zeitperiode kann in Fehérvár eine langsame Umschichtung der Berufstätigen beobachtet werden. Im Jahre 1910 war der Prozentanteil der in der Urproduktion Betätigten 20,1%, die Zahl der in der Industrie Arbeitenden betrug 31,25%, Dienstleistungstätigkeit übten 28,4% aus. Die Studie beschäftigt sich auch mit der Berufsverteilung in den einzelnen Stadtteilen. Der Autor weist darauf hin, daß sich der Einklang zwischen dem morphologischen und funktionellen Charakter einer Siedlung nur während einer langen Zeit ergeben kann. Im letzeten Kapitel versucht die Studie den Vermögen-Machtstatus und Position der einzelnen Gesellschaftsschichten darzustellen. Einige Gruppen des städtischen Establishments erhielten eine größere Rolle. Innerhalb der Stadt hatte keine Privatperson einen Großgrundbesitz. Auch die Industriellen gehörten meistens zu der Mittel- und Kleinexistenz. Zu den Virilisten (60 Personen) gehörten aufgrund der zweifachen Steuerrechnung 25 Personen; die waren meist Geistesschaffende. Die weiteren 60% der Elitengruppe repräsentierten die Handels- und Banksphäre. Die charakteristischen Kreise der Kleinexistenz: Kleingrundbauern, Industrieund Handelskleinunternehmer (mit 1-2 Gesellen), Kleinbeamte, Lehrer, Werkleiter u. s. w. Die Hälfte aller bürgerlichen Beschäftigten kam aus dem Kreis der die verschiedenen Wirtschaftszweige vertretenden Arbeiterschaft. Bloß ein sechster Teil der Industrierarbeiter war in Betrieben tätig, die mehr als 20 Personen beschäftigten. 71