Vállalkozó polgárok a Dunántúlon a dualizmus korában. Konferencia Veszprémben, 1994. október 13-14. (Veszprém, 1995)
Farkas Gábor: Vállalkozó polgárok Székesfehérváron a dualizmus korában
17 Vértes, Kétszáz esztendő.., 289. 18 U.o.281. 19 U.o. 285-288. 20 U.o. 302. 21 A szövegben szereplő cégek vaskereskedők. 22 B. Szabő-Juhász-Pallay-Vértes, Székesfehérvár és Fejér vármegye ipara és kereskedelme..., 392-394; 407-409. 23 U. o. Közművek. 24 Vértes, Kétszáz esztendő..., 282-283. 25 U.o. 309. GÁBOR FARKAS Bürger-Unternehmer in Székesfehérvár zur Zeit des Dualismus Nach der Auflösung der feudalen Privilegien nach 1848 ergab sich in Székesfehérvárfür eine gewisse Gruppe der Bürgerschaft die Möglichkeit eine freie Industrie- und Handelstätigkeit auszuüben. Die historische Patrizierschichte, die die Macht von 1688 (Vertreibung der Türken) bis 1848 ungestört ausgeübt hatte, — ihr gehörten auch der Stadthandel und die Handwerkerzünfte — wurde zur Zeit der Gründung von Großunternehmen aus dem Wirtschaftsleben verdrängt und ihren Platz nahmen ab 1840 die sich allmählich ansiedelnden kapitalstarken jüdischen Familien und später, in der Bach-Ära, die aus den österreichisch-tschechisch-möhrischen Gebieten in die Stadt eingewanderten Handelsfamüien ein. 90 % der alten Händler- und Kleingewerbenf amüien gingen in den Jahren zwischen 1850 und 1860 zugrunde, ein Teil von ihnen zog in die Hauptstadt um, der aufrechtgebliebene Handel stand auf einem Detaüniveau, so daß die Kleinhändler keine Rolle in der Gründung von Großunternehmen spielten. Die an der kapitalistischen Entwicklung interessierten Gesellschaftsgruppen haben sich vor allem mit den wirtschaftlich einen schnellen Gewinn bringenden Industriezweigen befasst, so z.B. mit den Geld- und Versicherungsanstalten, mit Getreide- und Produktenhandel, weiterhin mit der die lokalen Energiequellen ausnützenden Leder- und Textilindustrie. In den anderen Zweigen des Handelslebens, vor allem, was die 258