S. Lackovits Emőke: „...jertek az Úr asztalához... s megelégszetek...”(439. dicséret). Református úrasztali textíliák a Dunántúlon (Veszprém, 1995)

Die meisten gestickten Gottestischtextilien aus dem 17-18-ten Jahrhundert gehören zu einer einzigartigen ungarischen Stickereiweise, die wir zusammenfassend „Herrenstickerei" (úrihímzés) nennen. Das sind Zeugen der ungarischen Blumenrenaissance, unter ihnen scheinen Einige an die alten ungarischen Liebeslieder (virágének) zu erinnern. Auf Einigen der aus der zweiten Hälfte des 18-ten Jahrhunderts stammenden Textilien können auch schon Barockmerkmale vorgefunden werden. Die Auswirkung dieser Motive kann man auch an den Bauernstickereien aus dem 19-ten, ja sogar 20-sten Jahrhundert feststellen. Die zeitgenössischen Kunststücke wurden von Berufsstickern gefertigt, doch die meisten stammen doch nicht aus den Stickereiwerkstätten. Ihre Schöpfer sind meist unbekannt, sie weisen nicht einmal auf die Schenker hin. Darin zeigt sich die Liebe und Treue zur ihrer Kirche und ihrem Glauben. Alle ausgestellten Gegenstände stammen aus der Wissen­schaftlichen Sammlung der Reformierten Superintendatur von Transdanubien (Pápa). Die türkischen Textilien gehören der Györer reformierten Kirchengemeinde. 34

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