S. Lackovits Emőke: Viseletek öltözködési kultúra a Bakony és a Balaton- felvidék falvaiban (Veszprém, 2001)

Német nyelvű rezümé

In der Bekleidung der Frauen war das Leibchen vorhanden, deutsche Mädchen erschienen zu verschiedenen Anlässen sogar im 20. Jh. oft in dieser Bekleidung. Daneben kann wohl die Jäckchenbekleidung allgemein gewesen sein, einige Stücke von dieser Bekleidung wurden noch im 20. Jh. mit verschiedenen Leibel- und Maikentypen zusam­men aufbewahrt. Es wurde noch ein Kleidungsstück namens Kätzel, auf imgarisch Köcölle getragen, das aus dem Zusammennähen des Rockes und des Leibeis entstand. Es wurde am Ende des 19. Jahrhunderts nicht mehr getragen. Statt dessen zog man das Leibel und den Rock extra an. Besonders beliebte Grundstoffe waren blaugefärbte Stoffe, der Kaschmir und der Batist. Die Röcke waren damals noch kürzer als die der Ungarn. Es wurde immer eine Schürze mit dem Rock zusammen getragen. Die Farbe der Schürze war meistens dunkel. Auf dein Kopf trugen die Frauen Kopftücher, auf ihre Schultern legten sie im Winter dicke Tücher. Am Fuß trugen sie keine Stiefel sondern Halbschuhe, die Mädchen und Frauchen aber Schuhe mit Bandschleife. 58 Bedauerlicherweise ist uns die Größe einer bäuerlichen Garderobe aus der Zeit und nicht einmal die Elemente der Bekleidung bekannt. Wir kennen die Kleider für bestimmte Anlässe, ihre Tragungsweise und die gebräuchlichen Farben nicht. Seit Anfang des 20. Jalirhunderts stehen uns aber über die Zusammensetzung der Bekleidungen der Deutschen ein rezenter Stoff von großem Umfang, bildliche Darstellungen und gegenständlicher Stoff zur Verfügung so, daß man sich eine klare Vorstellung darüber verschaffen kann. In den frühen Bekleidungen, d. h. am Anfang der 1900er Jahre haben die blaugefärbten Stoffe und das Leinen eine sehr wichtige Rolle gespielt. Neben Leibchenkleidungen waren auch Jäckchenkleidungen in den unterschiedlichsten Formen vorhanden, die Leibchenkleidungen waren sogar schon in den 191 Oer Jahren waren vorwiegend Festkleidung der Mädchen, bzw. zu bestimmten Anlässen (Fasching, Kirchmessbälle) konnten sie auch als Bekleidung von jungen Frauen betrachtet werden. Für die großen Feste waren aber Jäckchenkleidungen gedacht. Aus den Jahren 1900-1910,1920-1921 und aus den Jahren 1935-37 gibt es 85 Fotos über von Bánd/Banda, Bakonynána/Nana, Hidegkút/Hidekut, Bakonyoszlop/Oßlop, Devecser, Döbrönte/Dewrenten, Márkó/Marka, Magyarpolány/Polan, Nagyeszter­gar/Großestegai, Olaszfalu/Olasflu und über die Umgebung von Pápa/Papa, Bakonyszücs/Sitsch, Bakonykoppány/Koppan, Nagytevel/Deutschtewel) und über Tótvázsony/Totwaschon und Városlőd/Waschlud. Wir verfügen über Kleidungskollektionen und einzelne Kleidungsstücke aus Magyarpolány/Polan, Márkó/Marka, Pula/Pula, VároslődAVaschlud und Tótvázsony/Totwaschon. Es gibt rezente Stoffe aus den meisten deutschen Dörfern, mit deren Hilfe kann die Gesamtheit der Bekleidungen und mrer Charakteristika kennengelernt werden. Ein Teil der Kleidungstypen und der Kleidungsstücke aus den Jahren 1900-1920, und zwar- die alten Formen (Maiken, Jäckchen für Männer, Hosen) gab es schon am Ende des 19. Jahrhunderts in den 1880 und 1890er Jahren und sie wurden mit üiren neuen Varianten und an die Generation ihrer Träger angepasst ganz bis zu ihrer Vernachlässigung gebraucht. Die 1920er und 1930er Jahren machen die Periode aus, in der die Bekleidung aus den unterschiedlichsten Kleidungsstücken bestand. Es entstanden solche Formen, die sich nicht mein- oder kaum änderten, höchstens dank der neuen Sorten der Grundstoffe, die sich mit abwechslungsreicherer Zierde und vielerlei Abtönungen und Mustern bereichert haben. Die Stoffsorten und Farben bedeuteten in der Kleidung eine besondere Abwechslung, vor allem in der der Frauen imd Mädchen, die der Männer blieb ja die ganze Zeit beschei­den sowohl liinsichtlich der Stoffe und der Farben als auch hinsichtlich der Kleidungsstücke.

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