Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Haderő és hadviselés 1809-ben - VIZI LÁSZLÓ TAMÁS: AZ 1809-es győri ütközet a magyar történeti irodalomban

hatte, und sie in dieser Form keine wesentliche Kriegskraft bedeutete. Er hebt die mangelnde Ausrüstung, die ungenügende Ausbildung und in einigen Fällen die fehlende Disziplin hervor. Er betont aber, dass für die Niederlage nicht die Insurgenten verantwortlich waren, sondern der schwache Kampfwert der von dem langem Rückzug demoralisierten, ungenügend aufgefüllten kaiselichen und königlichen Truppen, sowie die schweren Fehler der Heerleitung. Diesem Heer stand ein Gegner gegenüber, der ausgezeichneten Kampfgeist hatte, mehr Soldaten zählte, und dessen Artellerie über fünffache Überlegenheit verfügte. Der Autor behauptet also mit Recht, dass die Schlacht wahrscheinlich auch dann verloren worden wäre, wenn anstelle der Insurgenten gut ausgebildete, reguläre Truppen kämpfen. Pilch schließt die Geschichte der Insurgenten mit dem bravourösen Ausbruch der von den französen eingeschlossenen Meskö-Di vision ab. Dieses Manöver war die erfolgreichste militärische Aktion auf dem Kriegsschauplatz Ungarn, und zeugt von der Tapferkeit der Aufständischen. Die sehr ausführliche und gründliche Zusammenfassung von Bánlaky beschreibt alle Feldzüge und Kriegsschauplätze, wo die kaiserliche und königliche Armee während der französischen Kriege militärische Tätigkeiten ausübte. Der Autor begnügt sich aber nicht mit der genauen und objektiven Beschreibung der Feldzüge, sondern der ehemalige Generalstabsoffizier analysiert die Kriegsoperationen und Schlachten aus militärischer Sicht. Er erwähnt den ungarischen Adelsaufstand im Krieg von 1809, und stellt die Teilnahme der Insurgenz am Krieg im Zusammenhang mit den Kampfbewegungen des Rückzugs von Erzherzog Johann aus Italien vor. Er gibt die ausführliche Kampfordnung der Schlacht bei Raab an, die zeigt, welche Truppen der Insurgenten unter der kaiserlichen und königlichen Heerleitung an der Schlacht teilgenommen hatten. Er beschreibt den Kampf sehr ausführlich, und im Kapitel Bemerkungen. Überlegungen. fasst er die schweren militärischen Fehler von Erzherzog Johann und seines Generalstabs zusammen, die zu der Niederlage führten. Außerdem hebt er die Ausdauer und die persönliche Tapferkeit der Insurgenten hervor. Er zitiert auch zwei Briefe, die nach der Schlacht geschrieben wurden: zuerst den bekannten Brief von Erzherzog Johann vom 16. Juni 1809, in dem er den Insurgenten die Schuld für die Niederlage zuschob, und sie der Feigheit beschuldigte, dann den weniger bekannten Brief von Palatin Josef, in dem die Teilnahme der Insurgenten an der Schlacht objektiv beschrieben wurde. Nicht die Insurgenten haben die Niederlage bei Györ verursacht, sondern die Fehler der kaiserlichen und königlichen Heerleitung. Im fünften Band der monumentalen historischen Synthese, der 1930 heraus­gegebenen Geschichte Ungarns von Bálint Hóman und Gyula Szekfű 44 behandelt Szekfű in drei Kapiteln die ungarischen Zusammenhänge der napoleonischen Epoche. Zuerst stellt er die Kriegsbemühungen des Landes, die Teilnahme der ungarischen Regimente am Krieg vor, dann gibt er eine kurze, anschauliche Auswahl aus den ungarischen militärischen Heldentaten an, die während der Koalitionskriege zu Hunderten vorkamen. 45 Szekfű beschäftigt sich mit den Adelsaufständen in einem selbständigen Untertitel. Er erwähnt die vier Zeitpunkte, als die Insurgenten zu Waffen gerufen wurden, die Organisationsarbeit von Palatin Josef, und die nationale Begeisterung, die HÓMAN-SZEKFŰ 199-208. HÓMAN - SZEKFŰ 205-208.

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