Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - CSIKÁNY TAMÁS: A francia és az osztrák tüzérség alkalmazása az 1809. évi magyarországi hadjárat során

so hatte der Vizekönig Eugen keine andere Wahl, als der umfassende Angriff gegen die Aufständischen, wenn er nicht frontal die verstärkte Mitte angreifen wollte. Diese Aufgabe bekam General Montbrun mit zwei Divisionen und einer Brigade. Da nach dem Gefechtsordnung zu einer Division zwölf Geschütze gehörten, begannen 24 Geschütze die aufständischen Truppen zu schießen. Die Soldaten und die Pferde, die nicht ans Geschützfeuer gewohnt waren, konnten der Kanonade kaum gegenhalten. Die Lage der Reiter erschwerte sich noch, dass sie keine entsprechenden Sattel und Geschirr hatten. Viele versuchten an ihrem Platz zu bleiben, indem sie vom Pferd absaßen, und es am Halfter festhielten. Dies verwirrte die Truppen in dem Maße, dass nicht einmal Mecséry Dániel, einer der besten Befehlshaber konnte manövrieren. Die Katastrophe war nicht zu vermeiden. Die Reiterbatterie mit sechs Geschützen hatte keine Chance gegen 24 feindliche Geschütze. Nicht einmal Erzherzog Eugen kann wegen der schwachen Artilleriedeckung beschuldigt werden, er hat ja die wenigen Geschütze, über die er verfügen konnte, zur Verstärkung der Mitte eingesetzt. Die Schlacht bei Raab entschied also die französische Artillerie, die die Aufgabe unter niveauvoller Führung und mit dem wirksamen Einsetzen der zwei anderen Waffengattungen erfolgreich erfüllt hatte. Auf dem ungarischen Kriegsschauplatz, wie z.B. bei dem Gefecht bei Pápa spielte wieder die Kavallerie die wichtigste Rolle. Dementsprechend geriet die reitende Artillerie in den Vordergrund, 6 ohne deren Hilfe bei Kriegsmanövern mit keinem ernsten und andauernden Erfolg hätte gerechnet werden können. Natürlich gilt dies auch für das Einsetzen der anderen Artillerieeinheiten. Die Verwendungsprinzipien, die in den napoleonischen Kriegen entstanden sind, sind bis heute bestimmend. Literatur BODNÁR BODNÁR István: A győri csata 1809. június 14. Budapest, 1897. CSIKÁNY CSIKÁNY Tamás: Honvédtüzérség az 1848-49-es szabadságharcban. Budapest, 2000. DOLLECZEK DOLLECZEK, Anton: Geschichte der österreichischen Artillerie. Olmütz, 1844. HOLLINS HOLLINS, David: Austrian Napoleonic Artillery 1792-1815. Oxford, 2003. (Osprey Publishing New Vanguard 72) MÜLLER MÜLLER: Die Entwicklung der Feld-Artillerie. Berlin, 1873. ORTENBURG ORTENBURG, Georg: Waffe und'Waffengebrauch im Zeitalter der Revolutionskriege. Koblez, 1988. WISE WISE, Terence: Artillery Equipments of the Napoleonic War. London, 1979. 6 Siehe die Vorlesungen von Ferdi Irmfried Wöber und John H. Gill (Red.).

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