Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - NAGY-L. ISTVÁN: A Belső-Ausztriai Hadsereg és a főparancsnokság kérdése

Auf den Befehl Erzherzog Johann marschierte die Division am 20. Mai in Richtung Graz. Nach 5 Tagen wurden sie bei St Michael angegriffen. Mit Eugene de Beauharnais an der Spitze marschierte die französische Italienische Armee Richtung Wien, und mit doppelter Übermacht griffen sie Jellachich an. Die Kampfordnung brach trotz Widerstand zusammen. Im diesen Gefecht sind von den 8000 Soldaten der Jellachich Division 6500 gefallen. In Graz kamen später 2500 Mann an, da eine 1000 Mann zählende Abteilung schloss sich auch an. 26 Noch dazu kam, daß die Landwehrtruppen in der Umgebung in den kommenden Tagen nach einander kapitulierten. Von dem 6 Landwehr-Bataillone aus Ober-Österreich, die Jellachich untergeordnet waren, konnten nur 600 Mann (von der nahe 7000 Mann zählender Truppe) durchkommen. Einen Tag nach dem Gefecht bei St. Michael streckten sie und später auch die kleineren Truppen an Rottermund die Waffen. Kaum mehr als 100 Mann kam aus dem 2400 Mann der Salzburger Landwehr in Graz an. 27 5. Die Landwehr 28 Zahlreiche der 1808 ins Leben gerufenen Einheiten der Landwehr kämpften im Feldzug in Ungarn und im Kampf in Györ. Schon am Anfang 1809 wurden 33 Landwehrbataillone mit der administrativen Zahl von 34 724 der drei inner­österreichischen Länder -Steiermark, Kärnten und der Krain dem Innerösterreichischen Heer untergeordnet. Die Truppen aus Kärnten und aus der Krain wurden in Tirol und in der Krain eingesetzt, sie kämpften im Feldzug in Ungarn nicht. Die Landwehr aus Steiermark ausgenommen das 1. und das 5. Bataillon wurde völlig in Ungarn eingesetzt." 9 Die ganze Landwehr aus Salzburg wurde dem Division Jellachich untergeordnet, so schloss sie sich auch der Rest von dieser dem Heer des Erzherzogs Johann an. Die Situation ist viel schwerer in der Hinsicht der nieder - und der oberösterreichischen Landwehr. Die Geschichte der einzelnen Einheiten ist vielerorts ungeklärt. Das Objekt der jetzigen Forschung kann nicht die völlige Aufdeckung der Organisationslehre der unklarer Periode sein, weil sie noch auch Wilhelm Wachtel, der direkt sie geforscht hat, nicht völlig gelungen ist. Aus dem eigentlich von 15 627 Mann bestehenden niederösterreichischen (Ober und Unterwienerwalder, Ober und Unter dem Mannhartsberger) 19 Bataillone kamen fünf unter den Befehl vom Erzherzog Johann. Aus den 15 Bataillone (12 200 Mann) der Landwehr aus Oberösterreich (Vierten Mühl, Inn und Hausruck) konnten sich Brucheinheiten, 6 Bataillone bei Graz dem Innerösterreichischen Armee ausschließen. Ähnlich wie in den anderen Ländern begann auch in Innerösterreich das Organisieren der freiwilligen Einheiten. Vier Freiwilligenbataillone wurden organisiert, die an den verlustreichen Kämpfen gegen die 2fi WAGNER 19. 27 Drei Tausend Landwehrtruppen und eine Tausend Linientruppen (1. Bataillon des Infanterieregimentes Eszterházy Nr. 32) waren am Tag des Gefechtes detachiert. WACHTEL 214. 28 Zum Abschnitt siehe: WACHTEL 163., 170-174., 183.. 218., 222., 239-240., 278.; WREDE II 464.; WREDE V 96-111. 29 Diese bisher in der Hauptarmee eingeteilten Bataillone waren nach dem 17. Mai nach Laibach bestimmt. Fragmenten geschlossen sich zum Garnison von Graz.

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