Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - JOHN H. GILL: A Rajnai Szövetség csapatai Magyarországon 1809-ben

Belagerung war schon im Gange als Lasalle die Stadt erreichte, und die Hessen bekammen die "Wiener Vorstadt 1 ' zwischen den Raab und den Rabnitz als ihren Sektor. Die Bclagcrungsdienst vor Raab dauerte bis 22. Juni, aber die Hessen fanden keine Gelegenheiten sich im Kampf auszuzeichnen. Am 23. früh wurden sie nach Norden instradiert und vereinigten sich wieder mit ihrer Division des 4. Korps am 4. Juli in die Lobau. Lasalle, der eine väterliche Wertschätzung für die Füsiliere entwickelt hatte, schrieb an den Kaiser von deren "Eifer und Genauigkeit" im Dienst und bezeichnete das Détachement als seine "unermüdlichen Hessen." 25 Die badische und hessische leichte Reiterei in Ungarn Baden und Hesse-Darmstadt hatten je ein Reiter-Regiment zur Verfügung Napoleons gestellt: von Baden ein Regiment leichter Dragoner in Himmel-blauen Uniform, von Hessen ein Regiment Chevaulegers mit dünkel-grünem Rock. Vereinigt in eine Brigade, gehörten die zwei Regimenter zur Kavallerie des 4. Armee-Korps, d.h., zur Division des Générais de Division Jacob Marulaz, und, wie ihre Landesmänner, machten sie auch eine Expedition nach Ungarn. Gleich nach der Schlacht von Aspern, wo beide Regimenter hart gekämpft hatten, wurde die Division Marulaz nach Deutsch-Altenburg befohlen um Wien gegen feindliche Vorstöße aus dieser Richtung zu schützen. 26 Am Anfang Juni aber erhielt Marulaz (wie Davout und Lauriston) den Auftrag in Ungarn einzurücken um Eugens linke Flanke zu decken und die Verbindung zwischen ihn und Davout aufrecht zu erhalten. Zunächst als Teil Lasalles Kommando, befand sich die Division am 15. Juni südlich von Raab, wo sie Eugen zugeteilt wurde. General Mesko und seine Division Insurrcktionstruppen entkammen die Gefangenschaft nach der Schlacht bei Raab, und der Vizekönig schickte Marulaz Mesko nach um diese gefährliche Einheit zu zerstreuen oder irgendwie harmlos zu machen. Mit den zwei deutschen Regimentern und drei französischen rückte Marulaz tief in Ungarn hinein. Als er am aber 19. Juni St. Gröth näherte, erfuhr er, das Mesko beachtliche Verstärkung bekommen hatte, und das seine Division mit nur etwa 1,100 Reiter viel zu schwach war, die Verfolgung weiter zu treiben. Außerdem waren Mann und Pferd völlig erschöpft, die Straßen grundlos und das Wetter schlecht. Marulaz traff den weisen Entschluß und zog sein kleines Détachement zurück, zunächst nach Veszprém und dann gegen St. Johann (Janossomorja), wo die Division, am 25. ankommend, wieder unter dem Kommando Lasalles gestellt wurde. 27 Die deutschen und französichen Reiter streiften bis Güns und Ödenburg, und hatten dann eine große Entfernung zu überwinden, als sie die Weisung bekammen, sofort nach Wien zurückzukehren. Unter Regen und Donnerschlag kämmen sie am Abend des 4. Juli endlich in die Lobau ein. Nur ein kleines Détachement von 80 badischen Dragonern verblieb in Halbthurn bis zum Waffenstillstand am 12. Juli. 25 Lasalle an Davout, 18. Juni 1809, CLÉRY 156. 2fl Der badische Oberst Karl von Freystedt kommandierte die deutsche Reiterbrigade; Oberstleutnant von Heimrodt übernahm das Kommando über das badische leichte Dragonerregiment. 27 Journal historique des operations militaires de la Division de Cavalerie Légere du 4eme Corps de l'Armée d'Allemagne, Archives de la Guerre, Service historique de la armée de terre, Grande Armée/Armée d'Allemagne, C2/93.

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