Nagy-L István szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 11. (Pápa, 2006)

Az 1809-es hadjárat Magyarországon - JOHN H. GILL: A Rajnai Szövetség csapatai Magyarországon 1809-ben

seiner gewöhnten Ruhigkeit und rückte doch im späten Nachmittag vor, sie spielte in Wirklichkeit aber kaum eine Rolle in der Schlacht. Anders war es bei der Artillerie, die sich wieder durch "die Überlegenheit ihrer Ausbildung und ihrer kühnen Führung" auszeichnete. Obwohl die Brigade den ganzen Tag im schweren Kreuzfeuer gestanden hatte, waren die Verluste wiedermals unbedeutend: zwei Mann tot und acht verwundet. Nach der Schlacht machte Lauristons Division den Hauptbestandteil der Belagerungskorps um Raab. Mit Hilfe der Halb-Batterie bemächtigte sich die badische Infanterie die Raab'sehe Vorstädte am 15. Juni, und während den folgenden Tagen nahmen die zwei Haubitzen an die Beschießung der Festung teil. Wegen starker Inanspruchnahme aber wurden die zwei Kannonen nach Wien zum Reparatur geschickt. 16 Dr. Meier gab uns eine lebendige Beschreibung dieses Bombardements: "Auf einer kleinen Anhöhe in der Nähe unseres Hauses war das Ganze sehr schön zu überschauen, der Lauf der Bomben genau zu verfolgen, wie sie mit dumpfen Donner langsam zu einer bedeutenden Höhe majestisch sich erhoben, dann neiderfielen und mit eigenthümlichen Gekrache zersprangen - dazwischen die Granaten, die in flacherene Bogen mit schwächerem Lichte, doch schneller vorüberflogen. Noch vor Mitternacht stieg eine dichte Rauchwolke aus der Stadt auf und aus ihr schlug die Flamme hoch und mächtig empor." 17 Der Eindruck diese Szene auf die Einwohner der Stadt lässt sich vielliecht anders vorstellen. Der Festugskommandant kapitulierte am 22. Juni und der Garnison verlaß Raab zwei Tage später. Die kurze Belagerung kostete die badische Brigade weit mehr als alle anderen Gefechte des ungarischen Feldzugs zusammen: 59 Offiziere und Mannschaften wurden getötet oder verwundet, die meisten durch die Wirkung der Festungs-Artillerie. Mit der Kapitulation von Raab ging die badische Brigade sofort gegen Wien zurück. Sie machte einen kurzen Halt in den französischen Verschanzungen gegnüber von Preßburg, aber nach vier Tagen waren sie wieder unterwegs. In den frühen Morgenstunden vom 30. Juni überquerte die Brigade die Donau um sich wieder mit seiner ursprünglicher Division der 4. Armeekorps auf dem Lobau Insel zu vereinigen. Die hessische Füsiliere Aus dem Großherzogtum von Hessen-Darmstadt kam ein kleines Kontingent von sechs Infanterie Bataillonen, einem Regiment leichter Kavallerie und einer Batterie für Napoleons Armee d'Allemagne. Nach ihrer eigenartigen Organization bestand die hessische Infanterie aus zwei so-genannten "Brigaden", jede Brigade mit zwei Bataillonen Musketieren (d.h., Linien-Infanterie) und einem Bataillon Füsilieren oder leichter Infanterie. 18 Die Füsilier-Bataillone und die Schützen aus den Linien-Bataillonen sollten eine kleine aber wichtige Rolle im ungarischen Feldzug spielen. 15 Die zwei Haubitzen mitwirkte im Bombardement, aber die zwei 6 Pfundige Kanonen waren so abgebraucht während den Feldzug, daß die Rohren reparieren und rebohren mußten. Diese zwei 6 Kanonen waren nach der Schlacht bei Raab zur Reparierung nach dem Arsenal bei Wien zurückgesendet: FERBER 71-72. 17 MEIER 53. 18 Das 2. Leib Füsilieren waren in der Gross- und Erbprinz Brigade eingeteilt, und mit dieser Brigade nach Spanien gesendet.

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