Ilon Gábor szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 5. (Pápa, 1995)

Város-, művelődés- és ipartörténeti tanulmányok - Koncz Pál: Könyvkötések Pápáról a 18-19. századból

BUCHEINBÄNDE IN PÁPA AUS DEN 18-19. JAHRHUNDERT Im Referat werden zwei Einbandgruppen vorgestellt, deren Exemplare schon inder ersten Hälfte des 18-en Jahrhunderts herausgeben sind. Die Auftraggeber und Benutzer waren die Institutionen und Kirchen in Pápa, obwohl die Motiven der Verzierung met den Prachbeinbänden aus Győr fast übereinstimmen. Seit Mitte des 18-en Jahrhunderts ist die Zahl der Buchbinder ständig gewachsen, und ihre Tätigkeit hat sich immer mehr verbreitet. Der Autor hebt beispielsweise je einen Meister hervor, dessen Einbände identifiziert werden könnten. Erstens beschreibt man die Tätigkeit und Einbände eines kleinadeligen Buchbinders. Der nächste Meister lebte schon ungefähr 100 Jahre später, und nicht nur als Buchbinder sondern auch als Kaufmann und Unternehmer hatte er eine glänzende Karriere hinter sich. Der Meister György Nemes Zsoldos hatte die traditionelle Handwerktechnik und Matériáién verwendet. Die Zieratgeräte seiner Vorgänger hatte er genauso eingesetzt wie die Werkzeuge seiner Zeitgenossen. Als Gläubiger hatte er sowohl Rechnungsführer - als auch Presbyterdienst erfüllt. Das Gewerbe hatte die Geräte seiner Frau b.z.w. seinem Sohn hinterglassen. Der zunächst hervorgehabene Buchbinder Tivadar Kis übte seine Tätigkeit aus als das Buchgewerbe schon massenhaft verbreitet war. Die Bucheinbände wurden mit Maschinen gefertigt, man wandte industrielle Matériáién an. Meistens wurden die maschinellen Klischeen von ihm eingesetzt, gemischt mit der Verzierungs­technik. Zu den Bandarbeiten werden von den Meister auch Illustrationen beigelegt. Das Referat bietet mögliche Forschungsgebiete und durch die konkreten zeitgenössischen Einbänder veran­schauücht die Zusammenhänge innerhalb der einzelnen Einbandgruppen. Pál Koncz H-8200 Veszprém, Kossuth u. 6. 12/78.

Next

/
Thumbnails
Contents