Ilon Gábor szerk.: Pápai Múzeumi Értesítő 2. (Pápa, 1989)
Bakos Miklós-Borszéki János: Későbronzkori fémleletek lézer-mikrospektrokémiai vizsgálatának eredményei
ERGEBNISSE LASER-MIKROSPEKTROCHEMISCHER UNTERSUCHUNGEN SPÄTBRONZEZEITLICHER METALLFUNDE Wir haben eine zerstörungsfreie, halbquantitative laser-mikrospektrochemische Untersuchung von Metallfunden aus spätbronzezeitlichen Hügeln, Lagerstätten und Depots mit unserer bereits erwähnten Methode durchgeführt. Ergebnisse der Analyse sind in der Tabelle 1. enthalten. Unsere Ergebnisse haben wir mit Cluster-Analyse verarbeitet, aber Gruppen aufgrund der Materialzusammensetzung waren nicht festzustellen. Ein größerer Teü der Gegenstände besteht aus Zinn Bronze. Aus reinem Kupfer wurden 5 Gegenstände (2 Stücke Németbánya, 3 Stücke Farkasgyepű) gefertigt. Einen auffallend hohen Antimongehalt weisen 3 Gegenstände auf (Bakonyjákó, Ugod, Celldömölk). Die Zusammensetzung der untersuchten Gegenstände zeigt große Abwechslung, sie lassen sich nicht in eine Werkstatt einordnen, denn ihre Materializusammensetzung ist recht unterschiedlich. Es ist nicht wahrscheinüch, daß die transdanubischen Bronzen mit Antimongehalt nur mit Szt. Vid/Velem in Zusammenhang gebracht werden können, denn auch auf dem Balkan gab es antimongehaltige Kupfererzlager. Deckenvorkommen an Rohkupfer im Erzgebirge in Gömör Slowakei und im Mátragebirge müßten auch berücksichtigt werden. Z. B. ein Armring aus reinem Kupfer in Gorzsa (Frühkupferzeit) weist die gleiche elementare Zusammensetzung auf wie das Lanzenspitzenbruchstück (Dolch?) im C-Abschnitt des Fundortes Németbánya-Felsőerdó'. Die zweite Tabelle beschreibt die zusammengerhörigen Teüe von zwei Nadeln aus dem Grab des Hügels III/4 in Németbánya. Es ist uns gelungen, durch Untersuchungen zu bestimmen, welche Bruchstücke zusammengehören. Anschrift des Verfassers M. Bakos H1115 Budapest Petzval u. 22/C. J. Borszéki H-8200 Veszprém Alkotmány u. 5.