K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2004/8. (Veszprém, 2004)
ALFÖLDY, GÉZA: Die Inschriften des Hügelgrabes von Baláca - A balacai halomsír feliratai
18. Richtig verbessert schon von in AE 1996, 1224. 19. KAJANTO 1965. 219; LŐRINCZ - REDŐ 1994. 152 f. Es gibt allerdings auch andere, selten belegte Cognomina mit dem Beginn Apri-, vgl. etwa LŐRINCZ - REDŐ a.a.O., von denen in Pannonién nur Aprio einmal bezeugt ist (ebd. 153). 20. Weitere Worttrennungen sind in der Inschrift VII, in den letzten Zeilen der Inschrift II und auf dem Fragment G 30 nachzuweisen. Anders FITZ 1996. 211 und 1998. 98. 21. Vgl. etwa DESSAU, H.: ILS III p. 689 f. 22. Vgl. zu diesen Daten etwa MÓCSY, A.: RE Suppl. IX. 1962. 599 (vgl. ebd. 554). 23. Das Cognomen könnte freilich auch Victor - in unserer Inschrift mit der Trennung fVJiçto/fri] sein. 24. In der hispanischen Inschrift CIL II 3279 steht nicht Patina wie nach LŐRINCZ 2000. 128, sondern der bekannte lateinische Name Pa[e]tina. Über das vermeintliche Cognomen Patinus siehe auch zur Inschrift IV und unter G 45. 25. So in der bisher völlig falsch gelesenen Inschrift RIU 1405 aus Csákberény (Neulesung bei ALFÖLDY 2004. Nr. 18). 26. Zu den vielen - zumeist keltischen, nicht selten auch in Pannonién bezeugten - Namen mit dieser Endung vgl. MÓCSY 1983. 333. 27. Dieser wäre ein in Pannonién mehrfach bezeugter Name, siehe LŐRINCZ 1999. 68. 28. Nicht ganz auszuschließen ist allerdings die Möglichkeit, dass hier nicht der Name des Municipium von Carnuntum, sondern derjenige des Municipium Aelium Mogetiana zu ergänzen ist. Dieses hadrianische Municipium, das wahrscheinlich in Somlóvásárhely lokalisiert werden kann, besaß ein großes Territorium, das sich u. a. auch auf das Plattenseehochland (oder zumindest auf einen Teil von diesem) erstreckte. Siehe dazu ausführlich KOVÁCS, P.: in: Pannonica. Provincialia et Archaeologia. Studia sollemnia Eugenio Fitz octogenario dedicata, Budapest 2003, 277-306 (dem Verf. danke ich herzlich dafür, dass er mir das Manuskript dieses Beitrages zukommen ließ). 29. Eine Ausnahme könnte nur die Inschrift VI sein; dort ist der Abstand zwischen den Zeilen unbekannt. 30. Man könnte auch annehmen, dass mit dem F in der zweiten Zeile ein Cognomen beginnt und dass die volle Filiationsbezeichnung Ti. f. am Ende der 1. Zeile stand; vgl. die Inschrift III. Allerdings wäre bei der hier behandelten Inschrift, deren eingerückte mittlere Zeilen kürzer waren als diejenigen in den meisten anderen Altarinschriften, anzunehmen, dass schon die Buchstaben der beiden ersten Zeilen mit etwas größeren Abständen geschrieben wurden als in anderen Texten. 31. Der Name Avono oder Avonus ist trotz des Hinweises von Fitz auf LŐRINCZ - REDŐ 1994. 237 nirgends bezeugt; selbst der bei LŐRINCZ - REDŐ angeführte, angebliche hispanische Name Avonno ist nur das Resultat einer falschen Lesung und wird in den Lexika hispanischer Namen (u. a. bei ABASCAL PALAZÓN, J. M.: Los nombres personales en las inscripciones latinas de Hispánia, Murcia 1994) nicht angeführt. Auch die Existenz des Gentilnamens Avonius (SOLIN SALOMIES 1994. 30) könnte das Vorkommen der von Fitz angenommenen Cognomina Avono und Avonus schwerlich glaubhaft machen. 32. HonoratuslHonorata ist ein auch in Pannonién gut bekanntes Cognomen, siehe LŐRINCZ 2000. 184. 33. Bei der Inschrift VIII sind zwar die Buchstaben der 1. Zeile 7 cm, die der 2. Zeile jedoch nur 6 cm hoch. Von der Inschrift X ist nur die 1. Zeile mit 7/7,2/7,5 cm hohen Buchstaben teilweise erhalten, aber der mindestens 6,5 cm hohe Abstand unter dieser Zeile wäre für die hier behandelte Inschrift viel zu groß. 34. Dazu kämen nach Fitz noch ein sonst nirgends, nicht einmal in seinen Katalogen dokumentiertes N und das oben am Ende von Anm. 17 erwähnte winzige Fragment eines gebogenen Buchstabens. 35. Höchstens auf dem Fragment G 26 könnte man vielleicht noch mit einem Zeilenabstand von 2,5 cm rechnen, aber das ist recht unsicher; außerdem passt dieses Bruchstück nicht zu der hier behandelten Inschrift, da dort der Abstand zwischen der letzten Zeile und dem unteren Profil nur 2,8, hier jedoch ungefähr 4 cm beträgt. 36. Zu Honoratusl Honorata siehe oben mit Anm. 32; zu Honoratianus/Honoratiana vgl. bes. KAJANTO 1965. 279. 37. In AE 1996, 1225 wurden die Ergänzungen der unteren Zeilen nicht wiederholt.