K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 2004/8. (Veszprém, 2004)

ALFÖLDY, GÉZA: Die Inschriften des Hügelgrabes von Baláca - A balacai halomsír feliratai

24 direkt südöstlich vom Tumulus in der Profilwand zwischen den Feldern 72 und 82. Es handelt sich offenbar um einen späteren oder erst später herangezogenen Fund, der weder in ERTEL 1996 noch in FITZ 1996 erscheint und in FITZ 1998 wohl erst im let­zten Augenblick eingesetzt wurde. FITZ 1998. 104 mit 119 Abb. 3,3 (das Fragment wird in der Auflistung der Bruchstücke nicht erwähnt, in den ergänzten Text und auch die Zeichnung jedoch eingefügt); ERTEL, Zeichnung in: PALÁGYI 1997. 21 Abb. 12,5 (kopfverkehrt und mit unzutreffender Angabe einer Schräghaste nach dem V). Die von Fitz vorgeschlagene Ergänzung des Cognomens des Dedikanten in der Form V[ictorinus] - oder Vfictor] - ist nicht ganz auszuschließen. Ein so genannter Mann könnte mit Ti. Claudius Ti. f. Victorinus (siehe die Inschriften II und VII) iden­tisch sein. Es wäre jedoch - neben anderen Möglichkeiten - eher denkbar, dass mit dem V am Anfang der letzten Zeile einer Inschrift, vor einer Schlussformel, das Wort ufxori] stand. Nach Fitz gehört dieser Rest zu dem hiesigen Altar III, der wahrschein­lich auf der Nord-Nordostseite des Tumulus aufgestellt war. Diese Annahme wird jedoch weder durch die Fundstelle noch durch andere Anhaltspunkte gestützt. G 27) Abb. 31. Nr. 829. Unten ist vom Beginn des Profils ein kleines Stück vorhan­den. (17) x (8) x (4) cm. BH 5 cm. Über der letzten Zeile mit den Buchstaben AL ist noch eine 3 cm hohe unbeschriftete Fläche erhalten; an der obersten Bruchstelle ist vielleicht noch der winzige Rest eines Buchstabens der vorletzte Zeile zu erkennen. Abstand zwischen der letzten Zeile und dem Profilbeginn 5,7 cm. Gef. östlich vom Tumulus, Feld 51. ERTEL 1996. 144; FITZ 1996. 214-216 Nr. 2 und 1998. 118 Abb. 2,2; ERTEL, Zeichnung in: PALÁGYI 1997. 18 Abb. 9,7. Die untere Kante ist nur bei Ertel angegeben. Fitz wollte unter den Buchstaben AL noch den Rest eines runden Buchstabens erkennen und fügte das Fragment dementsprechend in die hiesige Inschrift VII so ein, als ob es sich um Textreste der bei­den ersten Zeilen handeln würde. Siehe dagegen schon die Bemerkungen zum Altar VII. Die erhaltenen Buchstaben könnten zum Cognomen eines Dedikanten, z. B. eines [VJalfensJ, gehört haben, worauf noch die Verwandtschaftsbezeichnung wie z. B.patri und eine kurze Schlussformel gefolgt sein dürften. Trotz der leicht abweichenden Buchstabenhöhe gehört das Fragment möglicherweise zum Altar V, dessen Reste ganz in der Nähe des hier behandelten Stückes, östlich vom Tumulus, aufgefunden wurden. Ein kurzes Cognomen wie Valens könnte dort in die erste Hälfte der letzten Zeile passen. G 28) Abb. 32, Nr. 589 und 561. Aus zwei Teilen zusammengesetzt. Links Rand erhalten. (19,5) x (9) x (5) cm. Über dem teilweise vorhandenen, 5,5 cm hohen Buchstaben D ist noch eine bis zu 7 cm hohe unbeschriftete Fläche vorhanden, woraus folgt, dass die dem D vorausgehende Zeile eingerückt war. Gef. südöstlich vom Tumulus, Feld 83. ERTEL 1996. 145; FITZ 1996. 214-216 Nr. 2 und 1998. 100-102 Nr. 2 mit 118 Abb. 2,2; ERTEL, Zeichnung in: PALÁGYI 1997. 17 Abb. 8,12.

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