K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)

HUDECZEK, ERICH: Frühe Grabhügel aus dem Gräberfeld Deutschlandsberg/Leibenfeld im Territorium von Flavia Solva - Korai halomsírok Flavia Solva territóriumához tartozó Deutschlandsberg/Leibenfeldből

ALfrtcL - Cotsmann - Wtg Abb. 3. Hügel 27 (Umzeichnung nach A. Steffan). Fibel nicht maßstäblich 3. ábra. A 27. halom. A fibula rajza nem méretarányos. (Rajz: Steffan, A. után) Bestattung betrifft. Das Grabinventar ist daher sicher auch nur unvollständig erhalten, was sehr zu bedauern ist, da es sich auch hier wieder um äußerst interessante Beigaben handelt, die bei einem geschlossenen Befund natürlich von weit größerer Aussagekraft wären. Die Bestattungsart dürfte nach einem 1972 dokumentierten Befund Brandflächenbestat­tung gewesen sein, wobei der Leichenbrand über den gesamten Brandplatz verstreut gewe­sen sein dürfte. Auch die Beigaben standen nicht geschlossen in einer Ecke, sondern schei­nen unregelmäßig verteilt gewesen zu sein. Fundmaterial (Abb. 4) Keramik 1. Dreifußschale, grau-rot, handgeformt, H: 11-13 cm, Mdm: 21,5 cm. 2. Deckel mit Besenstrichverzierung, beige-grau, handgeformt, H: 9 cm, Mdm: 22 cm. 3. Töpfchen, abgetreppt mit Wülsten, grau-rot, Fi: 9-9,5 cm, Mdm: 6 cm. 4. Henkelflasche, gelb-rot, nur in Fragmenten erhalten. Bronze 5. Flügelfibel, fragmentiert, Nadel und Nadelhalter nur teilweise erhalten, horizontale Punktreihe am Bügel, Flügel mit Streifenmuster, insgesamt 3 Knöpfe als Zierrat an den Flügeln, L: 15,1 cm, H: 6 cm, B: 3,3 cm. Auch hier sind für die Dreifußschale Vergleichsbeispiele vom Magdalensberg 17 und von weiteren Fundplätzen der Weststeiermark 18 bekannt, exakte Datierungen aber noch nicht möglich. Die eindeutig keltische Komponente wird hier wieder durch die Feinkeramik in Drehscheibenarbeit repräsentiert, wobei die Form des Töpfchens deutlich der Latène-Tradi­tion entstammt. Trotzdem scheint es bisher ohne echte Vergleichsbeispiele zu sein. Das

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