K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
NAGY, MIHÁLY: Ethnische Komponenten der pannonischen Hügelbestattungen - A pannóniai halmos temetkezések etnikai elemei
oder den ebenfalls mit vergoldeten Silberblech bedeckten eisernen Prunkhelm von Budapest-Eskü tér; 33 und schließlich den mit vergoldeten Silberblechstücken bedeckten bronzenen Schildbuckel aus dem Hügelgrab von Herpály. 34 Nach der Behauptung von József Hampel ist es "... barbarische Mode... und vor allem die Technik selbst, nämlich den eisernen Grund mit Silberblech oder vergoldetem Silberblech zu bedecken..." Nándor Fettich betrachtet die Bedeckung des Grundes mit Edelmetallblechen „... als eine Fortsetzung des einen Zweiges der pontischen Metallkunst..." 35 Offensichtlich stammt auch der Schildbuckel des Grabes von Kemenesszentpéter aus demselben osteuropäischen Kulturkreis wie der Krummschwert des Grabes von Kálóz. Zum Schluß können wir behaupten, daß in den pannonischen Hügelgräberfeldern die Grabbeigaben meistens römische Produkte sind, aber die Sitten der Beilegung der Waffen und der Reiterausrüstung ins Grab und auch einiger Waffenstücken selbst, sind barbarische Wesenszüge dieser Bestattungen. Die Entstehung der ursprünglichen Riten der Hügelgräberbestattungen scheint von dieser später auftretenden barbarischen Elementen unabhängig zu sein. Aufgrund der wenigen, aus gut dokumentierten Ausgrabungen stammenden Funden können wir nicht verallgemeinern, aber wir sind berechtigt auch im Falle der ungarischen Hügelgräber mit fremden Elementen, Urbans These 36 anwenden, wonach die Neuankömmlingen - die nicht nur ins Reich aufgenommene Flüchtlinge, wie das Gefolgschaft von Vannius sein konnten - in der Provinz verstreut angesiedelt wurden, oder sich ansiedelten. Sie paßten sich den Sitten der Eingeborenen an und nur einige Elemente des Grabritus, oder ungewöhnliche Grabbeigaben erinnern auf ihre fremde Herkunft. ABKÜRZUNGEN 1934. ALFÖLDI, A.: Eine spätrömische Helmform und ihre Schicksale im GermanischRomanischen Mittelalter. Acta Archaeologica (Kobenhavn) 5. 1934. 99-144. 1950. BARB, A. A.: Eine römerzeitliche Brandbestattung von Kleinwarasdorf, Burgenland. Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 38. 1950. Bbl. 183-202. 1940. BOHNSACK, D.: Die Burgundén. In: Vorgeschichte der deutschen Stämme (Hrsg. von H. Reinerth) 3. Leipzig-Berlin, 1940: 1033-1149. 1955. BONA, I.: Der Fund von Kálóz. - Nachodka v s. Kálóz. ActaArchHung 6. 1955.71-77. 1978. BONA L: A kálozi kora császárkori sírok revíziója. - Revision der frühkaiserzeitlichen Gräber von Kálóz. Alba Regia 16. 1978. 269-280. 1953. DAICOVICIU, C. et al.: Santierul Grädistea Muncelului. - Le chantier de Grädistea Muncelului. §tudii §i Cercetäri de Istorie Veche 4. 1953. 153-219. 1930. FETTICH, N.: Der Schildbuckel von Herpály. Acta Archaeologica (Kobenhavn) 1.1930. 221-262. 1981. HORVÁTH L.: A szőlősgyöröki római kori sír. - Roman period grave at Szőlősgyörök. Communicationes Archaeologicae Hungáriáé 1981. 59-81. ISTVÁNOVITS-KULCSÁR ISTVÁNOVITS, E.-KULCSÁR, V.: Pajzsos temetkezések a Dunától keletre 1992. eső Kárpát-medencei Barbaricumban. - Schild-Bestattungen im östlich der Donau gelegenen Barbaricum des Karpatenbeckens. A Nyíregyházi Jósa András Múzeum Évkönyve 30-32. 1987-1989 (1992) 47-96. KACZANOWSKI 1993. KACZANOWSKI, P.: Einige Bemerkungen über die „barbarischen" Waffenfunde von römischem Boden. Specimina Nova Dissertationum ex Instituto Historico Universitatis Quinqueecclesiensis de Iano Pannonio Nominatae 1993 (1994)131-156. MITHAY 1989. MITHAY S.: A Vinár-cseraljai kora római temető. - Frührömischer Friedhof in Vinár-Cseralja. Pápai Múzeumi Értesítő - Acta Musei Papensis 2. 1989. 49-75. ALFÖLDI BARB BOHNSACK BONA BONA DAICOVICIU FETTICH HORVÁTH