K. Palágyi Sylvia szerk.: Balácai Közlemények 1997/5. (Veszprém, 1997)
MIKL CURK, IVA: Grabhügel im Stadtgebiet Poetovios und römische Raumnützung - Római halomsírok Poetovio területén; római területfelhasználás
len (191?, 347?, 371, 505?, 527) auch an die Möglichkeit denken, daß die heute fragmentierten Amphoren als wahre Beigabe fungiert haben, obzwar aber auch diese Grabeinheiten nicht einwandfrei als Ganzes zu erkennen sind - sie waren möglich gestört. (Dagegen gibt es um 40 Grabeinheiten, wo abgeschnittene Amphoren als Grabbehälter bzw. als Grababdeckung fungiert haben.) Auch in den an uns gekommenen notierten Grabeinheiten des Westgräberfeldes von Poetovio war keine ganze Amphore beobachtet (das Inventarbuch im Landesmuseum Joanneum in Graz). Man würde also behaupten, daß die Amphoren im Grabhügel von einer Störung, einem nachträglichen Grabritus, oder auch von einer ganz prosaischen Handlung, einer Aufbewahrung irgendwelcher Substanzen im Hügelhang, stammen würden. Aber von Dolenjsko, von Verdun 20 haben wir eine andere Angabe. Dort wurde, im Gebiet, wo große Gefäße lange durch die Eisenzeit als Grabbeigabe verwendet worden sind, im ausgehenden 1. Jhdt. eine Amphore statt des großen Getränkebehälters der alten Zeit in einer sonst den eisenzeitlichen inhaltlich ganz gleich ausgestatteten Bestattung verwendet. In der Umgebung Poetovios kennen wir bis jetzt keinen solchen Fall. Ich würde mich also nicht trauen, die Amphoren im Bericht Ferks als Datierung der Bestattung im Grabhügel zu verwenden. Der Grabhügel soll also noch weiter als älter als die Mitte vom 1. Jhdt. gelten. Abb. 2. Hügelgräberfelder um Poetovio (nach Pahic), der Terrassenrand eingerahmt 2. ábra. Poetovio környéki halomsíros temetők (Pahic nyomán), a terasz széle keretezéssel kiemelve