Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 31/2. (2007) (Szombathely, 2008)
Georg TIEFENGRABER: Zum Burgenbau in der Oststeiermark. Kelet-Stájerország várépítészetéről
lässt sich auf zwei durch einen Sattel bzw. Graben (?) getrennten, von Ringmauern eingefassten Felskuppen ausmachen. Die Gesamtanlage erstreckt sich somit in Nord-Süd-Richtung über eine Länge von knapp 70 Meter bei einer maximalen Breite von rund 30 Meter. Im Inneren des Südteils, der eigentlichen Hauptburg, befindet sich schließlich noch die Substruktion eines über das Eck geführten Eingangs des polygonalen Bergfriedes oder Pallas aus klein- bis mittelformatigem Quadermauerwerk. Zahlreiche Mulden im gesamten Burgbereich deuten bereits auf neuzeitliche bzw. rezente Raubgrabungen hin, die einerseits zwar eine erhebliche Störung des archäologischen Befundes bedeuten, andererseits aber erst recht die Notwendigkeit von umfassenden Arbeiten auf dem Gebiet der Burgenarchäologie in AltGleichenberg unterstreichen. Sowohl in der abgekommenen namenlosen Burg am Kuruzzenkogel bei Fehring, als auch in der Ruine Alt-Gleichenberg sind nunmehr in den nächsten Jahren gezielte punktuelle archäologische Untersuchungen geplant, die hoffentlich als ein (denkbar später) Initialschritt zur Burgenarchäologie in der Oststeiermark betrachtet werden können und zu weiterer Feldforschung auf diesem Gebiet anregen mögen.