Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 19/1. (1990) (Szombathely, 1990)
I. Sellye: Ringfibeln mit Ansatz aus Pannonien
Seiten in kleinen, sich abbiegenden Ranken aus. Der ganze obere Teil des Ansatzes wurde mit starken "V-förmigen Einkerbungen gefertigt. Die Anschläge sind abgenützt, flach. L: 72 mm, Dm: 52,5 mm, D des Ansatzes: 3 mm, D des Ringes: zwischen 5-7 mm. 2.13. Fo.: Brigetio (UngNatMus Inv.-Nr.: 6/1940, 94.). Vom GerhátGräberfeld, aus Brandgrab 60. Das Gräberfeld gehört in das späte 3. und 4. Jh. Die Ringfibel ist massiv, groß, in einem ziemlich schlechten Zustand, der obere und mittlere Teil des Ansatzes ist beschädigt. Möglicherweise gab es auch hier einen halbkreisförmigen Ansatz, wie bei Taf. 3.13. beobachtet. Die beiden Ränder des Ansatzes biegen sich betont zurück, sind profiliert, erinnern an das Peltamotiv. Die linke Seite des Ansatzes zeigt Einkerbungen. Dies ist anderswo nicht zu sehen. Der Ring ist beschädigt. Von den Anschlägen ist der linkseitige stärker abgenutzt, dies kommt selten vor, da zumeist eher der rechtseitige abgenutzter zu sein scheint. L: 78 mm, Dm: 62 mm, D des Ansatzes 5 mm, vom üblichen abweichend, übertrifft die des Ringes: (4 mm). Fo.: Vindobona, Noricum (Wien, Österreich), aus den Ruinen unter dem Hohen Markt 106 , sehen wir in der Ausstellungsvitrine eine zerbrochene halbe Ringfibel. Das Muster des Ansatzes ähnelt dem des Exemplars Taf. 2.13. Typ III und Varianten, Taf. 3.1-13. Karte 2. Hierher gehören solche Stücke, deren Ansätze zwar dem Typ II ähneln, jedoch besteht der Unterschied darin, daß sich ihrem oberen Abschluß noch ein kleiner Halbkreis oder ein rechteckförmiges Endstück anschließt. Den an beiden Seiten sichtbaren Ranken (Taf. 3.10-13.) fällt eine immer größere Rolle zu. In unserem Material ist dies die zweitgrößte Typengruppe, welcher 22 St. angehören. Sie sind eher mittelgroß, ihr Durchmesser beträgt größtenteils 40-46 mm. Auf Grund einiger geschlossener Grabfunde lassen sie sich in das späte 3. und das 4. Jh. setzen, jedoch leben ihre hauptsächlich nördlich, außerhalb von Pannonién zum Vorschein gekommen Analogien auch in weiterentwickelten Formen weiter. Die Stücke 3,5,7, wurden einer Röntgenemissionsuntersuchung unterzogen. Zerstreut sind sie in Pannonién an vielen Stellen vorfindbar. 3.1. Fo.: unbekannt (Inv.-Nr.: 2/1899, 2). Ein halbfertiges, massives Exemplar. Der Ringkörper und die Anschläge sind schon bearbeitet, jedoch bliebt die Formung des Ansatzes weg. Es ist uns nicht genau bekannt, in welcher Form man das Stück ausgestalten wollte. Es ist noch