Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 17-18. (1983-1984) (Szombathely, 1989)

Néprajz - M. Kozár Mária–Hirnök Katalin: Adatok a szentgotthárdi múzeum történetéhez

JEGYZETEK 1. Csaba József: Gyűjtőúton a Vendvidéken. Vasi Honismereti Közlemények mell. 1. sz. Szom­bathely 1977. 10. p. 2. (-mkm-) Nacrti za razstave v monostrskem muzeju. Narodne Novine/Ljudski list 40. sz. 1982. X. 7. 8. p. (A szentgotthárdi múzeum kiállítási tervei) 3. Nagy Zoltán: Megjegyzések a szentgotthárdi Helytörténeti és Nemzetiségi Múzeum szervezé­sének és kiállításának rendezése kapcsán. Körmend, 1983. VI. 16. Savaria Múzeum irattára 4. Katarina Hírnök: Bogata dediscina druzine Gaspar. 1985. VI. 18. ASZ-3 és ua. Narodne Novine/Ljudski list 32. sz. 1985. VIII. 8. 8. p. (A Gáspár család gazdag öröksége) 5. Pungor Klára: Tájékoztató a muzeális anyagok védelméről. Szentgotthárd, 1976. IV. 26. 2. p. NK-1327 6. 1982. november 22-én Apátistvánfalván készült jegyzőkönyv. NK-1327 BEITRÄGE ZUR GESCHICHTE DES MUSEUMS VON SZENTGOTTHÁRD KATALIN HIRNÖK-MÁRIA M.-KOZÁR In Szentgotthárd wurde am 29. April 1983 das Museum für Ortsgeschichte und Nationalitäten eröffnet. Der Umbau und die Einrichtung des sog. „Steirerhauses" wur­den vom Gemeinderat durchgeführt. Die Stammsammlung besteht aus den vier dem Rat zur Verfügung gestellten Sammlungen. Die Bearbeitung und die Zusammenstellung der Ausstellungen wurden von der Direktion der Museen des Komitats Vas übernommen, die 1984 das Museum auch juristisch in die Hand nahm. In den acht Räumlichkeiten des Gebäudes des Museums sind drei Ausstellungen zu besichtigen. In den ersten zwei Räumen des Erdgeschosses wurde die ortsgeschichtlich-archäologische Ausstellung „Die Geschichte von Szentgotthárd" von der Archäologin von Budapest Ilona Valter redi­giert. In den folgenden zwei Räumen wurde die nationalitäten-ethnographische Ausstel­lung „Die Slowenen der Umgebung von Szentgotthárd" von der slowenischen Ethnogra­phin des Savaria Museums von Szombathely Mária Mukics-Kozár zusammengestellt. Die Ausstellung in den vier Räumen des Obergeschosses des Museums ist das Werk von zwei Regisseuren - Zoltán Nagy, Direktor des Rába-Ortsgeschichtlichen Museums von Könnend und Erzsébet István, Ethnographin des Ungarischen Ethnographischen Mu­seums. Die Stammsammlung des Museums von Szentgotthárd ist aus vier Sammlungen zusammengesetzt (753 Objekte). Die grösste ist die sog. Gáspár-Sammlung (461 Stücke). Mehr als die Hälfte davon ist Keramik, und die Mehrheit der Holzobjekte machen die Werkzeuge der Flachsbearbeitung aus. Die zahlenmässig zweitgrösste Sammlung wurde vom Pensionistenklub von Szentgotthárd dem Museum geschenkt (134 Objekte). Das wertvollste Stüch des ethnographischen Materials (114 St.) ist ein „Morgengabenbrief ' aus 1867. Die dritte Sammlung des Stammaterials wurde von Sándor Fénusz dem Museum überreicht. Diese Sammlung besteht aus 124 Werkzeugen bzw. Artefakten der Werkstatt eines Fassbinders. Unter den einfachen Äxten, Beilen und Bohrern findet man auch mit Jahreszahl versehene Hobel. Das sind die wertvollsten Stücke der Sammlung. Der vierte Teil des Stammaterials ist zahlenmässig zur Zeit noch am bescheidensten. Im November 1983 haben die Mitarbeiter des Museumsapparats des Komitats Vas und der Vertreter des Rats von Szentgotthárd aus den Ruinen des ehemaligen „Museums" von Apátistvánfalva 34 Objekte „gerettet". Unter ihnen befinden sich eine Hechel mit der Jahreszahl 1896 und mehrere Briefe in slowenischer Sprache. Das Museum möchte im Jahre 1986, anlässlich der 100. Wiederkehr des Gebirtsta­ges des Ágoston Pável, den Namen Pavel­Ágoston-Museum erhalten.

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