Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 15. (1981) (Szombathely, 1988)
Néprajz - Nagy Zoltán: Délnyugat-Dunántúl fazekassága. Állandó kiállítás a szentgotthárdi Helytörténeti és Nemzetiségi Múzeumban
wählt aus dem Material der Museen von Könnend, Szombathely, Zalaegerszeg, Nagykanizsa - zeigt das Streben nach Vollständigkeit. Benachdruckt werden das Darstellen des Fortlebens der auf mittelalterlichen Grundlagen stehenden Töpfertraditionen, das Erschliessen der nach Süden gerichteten historischen Kontakte des Töpfertums. (Verbreitung und Grundbedeutung des slawischen Wortes „gerencsér" Töpfer-Hafner, Brennofen mit einem Luftraum, Scheibenbearbeitung im mediterranen Stil, Dreikreuz an Milchtöpfen. Neben den Formveränderungen der aus feuerfestem Ton hergestellten Töpferware werden auch die Veränderungen an den verwendeten Dekorationsverfahren dokumentiert (Pinsel, Griffel, Einfluss von Kursen). Die Töpfer transportierten an ihren die Komitate Zala und Somogy durchstreifenden Reiserouten zu den einzelnen Haushalten ihre Fertigprodukte. Sie verwerteten ihre Ware um verschiedene Produkte im Rahmen des direkten Austausches. Neben dem Darstellen der verschiedenen Funktionen der Gefässe (Kochen-Backen-Braten-Lagern) haben wir uns hercorgehoben auch mit der Typologie der „Milchtöpfe"-Milchkrüge beschäftigt. Die letzte Einheit der Ausstellung betrachtet das Weiterleben der Traditionen und die aus der heutigen Lage des Töpferwesens entspringenden Aufgaben und Möglichkeiten, die neben den Rekonstruktionsbestrebungen des Savaria Museums in den 1950er Jahren die Zielsetzungen des Károly Doncsecz, des Dezső Czugh und der in Budapest lebenden Márta Kiss dokumentieren. 352