Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 13-14. (1979-1980) (Szombathely, 1984)

Természettudomány - Horváth Ernő: A környei népvándorláskori temető növénymaradványai

wurde. Die Skala enthält 4 Stufen: 1.: sich sehr gut entwickelnde, 2.: sich we­niger entwickelnde, 3.: jämmerlich dahinvegetierende, 4.: sich sehr schlecht ent­wickelnde, keinen Zuwachs zeigende sterile Exemplare. Diese Skala richtet den Augenmerk auf den Zustand der Tax-one, im Gegensatz zu den anderen. Ihre Verwendung ist (unter den verschiedensten Umweltbedingungen möglich. HAWKS WORTH und ROSE (1970) beschreiben in ihrer Abhandlung eine qualitative Skala, deren Aufgabe die Messung der S02-Infiziertheit der Luft durch Flechten ist. Sie haben in ihrer Arbeit 10 Zonen festgelegt. Für eine jede Zone halben sie die vom Technologischen Dienst gemessenen S0 2-Konzentrati­onen und die für sie charakteristischen Flechtenarten mitgeteilt. Bei ihrer Un­tersuchung halben sie von den toxisch wirkenden Gasen nur dieses berücksich­tigt und die zum Gebrauch der Skala nötigen Anweisungen dementsprechend herausgearbeitet. Die Verfasser bemerken, dass diese Skala für die Epiphyta zu­trifft, die einen niedrigen jpH-Wert aufzeigen und auf dunklem, rohem und stark rissigem Kortex leben, besonders auf „Quercus und Fraxinus". Als wichtig er­wähnen sie weiterhin, dass diese Arten an solchen Bäumen, zu untersuchen sind, die „auf offenem Gelände" stehen, und wo an ihnen „keine nitrophilen Assozia­tionen entstanden konnten". Auf diese Weise beabsichtigten sie, die Einwirkung der nitrosen Gase zu eliminieren. Auch aus einer kurzen Beschreibung erhellt es sich, dass diese Skala in städtischer Umgebung nur sehr begrenzt verwend­bar ist, weil sie wesentliche ökologische Faktoren nicht beachtet. Uiber die in der Skala angegebenen S0 2-Konzentrationen bemerken sie, dass sie „die Durchschnittswerte des Winters verwendet halben", und sie geben noch hinzu, dass „es möglich ist, dass den Maximumwerten der Luftverunreini­gung eine herausragende Bedeutung zukommt, leider stehen aber zu wenig Ver­suchsdaten zur Verfügung, um dies /beweisen zu können." Meines Erachtens ist die Mitteilung der minimalen und der maximalen Kon­zentration der toxischen Stoffe äusserst wichtig, weil wir nur so die Toleranz und die ökologische Amplitude der einzelnen Taxone hinsichtlich der Giftgase genauer erfassen können. Es sind interessante Versuche die Transplantationen, bei denen Fleohten­vegetationen aus ihrer natürlichen Umwelt in die Nähe von Industriezentren oder Städte gebracht werden, und man dort beobachtet, wie lange sie dort leben können. Solche Transplantationen wurden von Folgenden durchgeführt : Arnold (1891), TÖBLER (1925), LeBLANC und RAO (1966), GILBERT (1968), SCHÖN­BECK (1969), DALY (1970) und PYATT (1970). Die erwähnten Untersuchungsmethoden haben zum Kennenlernen der öko­logischen Entwicklung der epiphyitisChen Flechten beträchtlich beigetragen, sie haben aber die anatomische Untersuchung der Fleehtenlager nicht genügend in Betracht gezogen. Es wurde auch deshalb notwendig, einen solchen Test herauszuarbeiten, der, innerhalb der Grenzen des Möglichen die Einwirkungen der meisten ökologi­schen Faktoren iberücksichtigend, zu der in ökologischer Hinsicht ausgeführten Untersuchung der in /Städten lebenden Flechten eine einheitliche Methode zur Verfügung stellt. BESCHREIBUNG DES TESTS Bei der Ausarbeitung des Texts waren für mich die folgenden Gesichts­punkte massgebend: 30

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