Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 11-12. (1977-1978) (Szombathely, 1984)
Természettudomány - Újhelyi Sándor: Adatok az Alpokalja szitakötő, álkérész és tegzes faunájához
ANGABEN ZUR ODONATA-, PLECOPTERA- UND TRICHOPTERAFAUNA DES UNGARISCHEN ALPENFUSSES S. ÚJHELYI Der Verfasser stellte die Angaben der Arten der im Titel angeführten Insektenordnungen, die im ungarischen Alpenfuss gefunden worden, zusammen. Diese Angaben stammen von der diesbezüglichen Literatur, von seiner eigenen Sammlung und vom in letzten fünf Jahren gesammelten Material. Die Odonaten und Plecopteren wurden durch Einzelsammeln, die Trichopteren im grössten Teil durch Lichtfallen gefangen. Die Lichfallen wurden nicht von dem Verfasser betätigt, sondern hilfsbereite Kollegen, Lepidopterologen, beschenkten ihn die mit den Lepidopteren zusammengesammelten Trichopteren, wofür der Verfasser seine Dankbarkeit ausdrückt. In dem gesammelten Material sind 30 Arten aus Odonaten, 12 aus Plecopteren und 79 aus Trichopteren. Die Artzahl der Odonaten beträgt ungefähr die Hälfte, die Arten der Trichopteren mehr als die Hälfte von der Fauna von Ungarn. Die Artzahl der Plecopteren ist verhältnismässig wenig wegen der sehr spärlichen Gebirgsbäche, trotzdem gibt es unter diesen zwei, für ungarische Fauna neue Arten, nähmlich Leuctra autumnalis und Leuctra braueri. Unter den Odonaten gibt es keine interessantere Art, aber unter den Trichopteren sind fünf.Arten neu für Ungarn. Diese sind die folgenden: Rhyacophila hirticornis und Rhyacophila laevis zugleich Chaetopteryx rugulosa gehören zur Fauna der Alpen und neben Velem kommen in einer kleinen Strecke zu uns durch die österreichischen Grenze. Limnephilus elegáns und wahrscheinlich Platyphylax frauenfeldi lebt auch in säurigen Hochmooren. Ein solches gibt es bei der Grenze in Magyarszombatfa, wo die zwei letzte Arten durch Lichtfalle gefangen wurden. Platyphylax frauenfeldi ist sehr selten ausser unseren Grenzen auch. In Magyarszombatfa, beziehungsweise in Szőce wurden noch drei andere Arten auch gefunden, die in unserem Lande nur noch von einem einzigen Fundort bekannt sind: Rhadicoleptus alpestris und Oligotricha striata von Magyarszombatfa, Hydropsyche ornatula von Szőce. Abkürzungen: fcs. bedeutet Lichtfalle, Uher. = dr. Ákos Uherkovich, Uj. = der Verfasser. 65