Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 7-8. (1973-1974) (Szombathely, 1979)

Jelentés a Vas megyi Múzeumok 1973–1974. évi munkájáról - Savaria Múzeum, Szombathely - Néprajzi Osztály (Bárdosi János)

Die ethnographischen Fotoaufnahmen stammen aus beinahe 50 Ortschaften des Komitats. Ihre überwiegende Mehrheit gehört zur Volksbautätigkeit. Im Rahmen unserer museologischen Arbeit haben wir das gesammelte Material von Objek­ten, Fotos, Büchern und Angaben katalogisiert. Das Fotomaterial ist vollständig kartiert. Beim Kartieren der Objekte gibt es — infolge des Baus des Museumsdorfes und der Wiederherstel­lungen an Ort und Stelle — einen gewissen Rückstand. Ausser dem Holzmaterial der Gebäude des Museumsdorfes haben wir das vollständige dorthin kommende Material konserviert. Im Jahre 1973 abgetragene, hereintransportierte, konservierte und wiederaufgebaute Ge­bäude: der Kreuzstadel aus Bozzai mit der Jahreszahl 1770, die Schmiede aus Cák, der Schweinestall, der Brunnen und der Taubenschlag von Pornóapáti, der Brunnen und der Tau­benschlag aus Kenyéri, sowie der Taubenschlag aus Nemesbőd. Es wurden die Strassenzäune, die Tore, die „Plauderbänke" und die zu den Gehöften führenden verschiedenartigen Graben­brücken hergestellt. In drei Gehöften haben wir je einen Milchtopfbaum, zum Trocknen, an den Brunnen gestellt. In die Stuben der Wohnhäuser haben wir 5 Kachel- und 4 Tafelöfen eingebaut, in die Kammern drei Getreidekästen. Die Schabdecke von 5 Gebäuden haben wir feuersicher gemacht. Es wurden die Tür und das Wasserrad der Mühle zusammengestellt. Die Einrichtung der Wassermühle von Hegyfalu haben wir zerlegt und hereintransportiert ; es beanspruchen aber deren Ausbesserung und Rekonstruktion viel Geld und Fachkenntnisse, bevor sie funktionsfä­hig sein wird. Einzelne Räumlichkeiten der Gebäude des Museumsdorfes haben wir zum Zeitpunkt der Eröffnung funktionsmässig eingerichtet, worin uns — angesichts von Zeitmangel — die Museo­login Friderika Biró, Mitarbeiterin des Ethnographischen Museums, geholfen hat. Das Museumsdorf Vas wurde — mit 28 Objekten — 20. 08. 1973 feierlich eröffnet, uzw. vom Akademiker Gyula Ortutay. (Eingehender darüber: Vas Népe 22. 08. 1973, S. 1. und 3. und Vasi Szemle 1974, Jg. XXVII., Nr. 1., S. 45—65). Zu diesem Anlass erhielt der Verfasser eine Re­gierungsauszeichnung, den Verdienstorden der Arbeit in Silber, für seine Tätigkeit am Mu­seumsdorf. Seit der Eröffnung sind im Museumsdorf 4 hauptberufliche Aufseher und ein Kassierer angestellt. Im selben Jahr haben wir weitere 3 Häuser in Szalafö und eines in Farkasfa angekauft. 1974 haben wir die Scheune Petöfistrasse 32 und 2 Schweinehütten aus Nemeskocs ange­kauft und hereintransportiert. Die Scheune kam nach Konservierung in den Hof von der Keme­nessenke, hinter das Haus von Alsóság. Wir haben das Schleussystem und die Bedienungsbrücke der Mühle hergestellt. Zu zwei Brunnen in den Höfen haben wir je einen Tränktrog gestellt. Die Geländeregelung und die Herausformung der Hausgärten gingen in den einzelnen Höfen weiter. Alle Gebäude haben wir von aussen getüncht und die Gänge bestrichen und gestampft, was in­folge der grossen Besucherzahl notwendig wurde. In Magyarszombatfa haben wir das — auf unseren Vorschlag vom Keramischen Unter­nehmen für uns angekaufte — (Fő u. 52.) volksbaudenkmalmässige Blochhaus wiederhergestellt, und wir haben seine Stube und seine Rauchküche eingerichtet. In der Kammer haben wir eine Töpferei und einen Lagerteil ausgebildet. In den Hof haben wir einen feimenförmigen Brenn­ofen gebaut. Das so ausgeformte Töpferhaus wurde 30. 08. 1974 feierlich eröffnet. (Eingehen­der : Vasi Honismereti Közlemények 1974, Jg. I., Nr. 1., S. 8—17). Seitdem funktioniert das Töp­ferhaus von Magyarszombatfa in der Verwaltung des Keramischen Unternehmens mit einem Auf­seher als Museum; Besichtigung Täglich 10—16 Uhr. Im Mai 1974 haben wir in Cák — in der Edelkastanienregion oberhalb des Dorfes — 6 ein­zellige Blochwand-Weinkeller mit einem Gelände von 976 Quadratklaftern (3 512 m 2 ) angekauft. Noch im selben Jahr wurden wir mit der Bestandserhaltung und Wiederherstellung — Ausbesse­rung der Dachkonstruktion und der Dachhaut sowie Schabdecke — fertig. 365

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