Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)

Verseghy Klára: A vendvidék zúzmói

Cl. fur cota und ihre Varietäten ; auch hier am Weg kommt in Mengen die Baeomyces roseus, (verstreut idie Baeomyces rufus lumd Cl. papillaria rvar. Auf dem Boden ider Laubwälder, sind wegen der Verbreitung des Unterwuchises keine Flechten, einige Arten sind hauptsächlich am Strassenrande oder in den Rodun­gen zu finden. (Peltigera-Arten, Cl. coniocraea). Auif dem Vcmd^Gébiet sind die charakteristischen Flechten der verbreiteten Gallluneten : Cl. rangiformis, Cl. furcata, Cl. cornuto-radiata, Cl. chlorophaea, verstreut, aber in gros­sen Mengen: Cl. rangiferina, in kleineren Mengen: Cl. tenuis,, selten Cl. squamosa. OEKOLOGIE UND VERBREITUNG Voim Venid-'Gebiiet kennen wir bisher 80 Arten und 90 Varietäten. Deren Teilung ist laut Subs'traitum : В odenfl echten 44 Arten, 75 Varietäten: ausschliesslich auif Krusten lebend 35 Arten, 14 Varietäten: 1 Art aussichliesslliiclh auf Moss bewohnend. Die auf Felsen wohnenden fehlen infolge der geologischen Gegebenheiten des Gebietes. Die meisten Arten finden wir in den Kiefernwäldern und auf deren sauren Boden, demnach ist also die Mehrheit der hier lebenden Arten: aeidophyl. Die hier lebenjden Arten sind mach ihrer Anpassung zu dien Lichtverhälitniissen hauptsächlich alls photo-neutral zu ibetnadhlten. Sie sind ihrem Feuchtigkeitsbedürfnis nach im allgemeinen mesophil, nur in wenigen Prozenten kommt ihr xerophiler Charakter zum Vorschein. Wenn wir auf diesem Gebiet die Häufigkeit der Arten untersuchen, bekommen wir ein interessantes Bild. (Häufigkeitswärte von Klement, 1958.) Es gibt verbreitete, häufige Arten, die auf diesem Gebiet selten vorkommen und umgekehrt, (z. В.: Die Xanthoria parietina ist hier selten, aber die Cladonia verticillata häufig und in grossen Mengen .(Im grössten Prozentsatz sind die Arten, die auf diesem Gebiet sehr selten oder verstreut au finden sind. ! (28,75%). Die Häufigkeits-Verteilung der Arten demonstriert die folgende Tabelle. Sehr häufig 14 17,5% häufig 9 11,25% verstreut 23 28,75% seilen 11 13,75% sehr selten 23 28,75% Der Niederschlag äst der meist Ibeeiniflussenide oekologische Faktor der Verbreitung und Virulenz der Flechten, die reiche Flechtcnflora des Vend-Gebietes, ihr Reichtum an montanen Elementen kann mit den jährlich hohen Niederschlag in Zusemmenhang gebracht werden. Hier kommt schon bedeutende montan-atlantische Auswirkung zur Geltung, was der Nähe der Alpen zuzuschreiben ist. Der Jahresniederschlag beträgt 830 mm., dessen grösster Teil in der Vegetationsperiode, vom Apr. bis Sept. neidersch­lägt. Täglicher Niederschlag isit 5 mim für die Vegetation das geringste Quantum, welches sie verwerten kaimn. Wenn wir so die Häufigkeit der täglichen Niedershläge 5 mm, 10 4J

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