Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 4. (1966-1970) (Szombathely, 1973)

Csaba József: Csákánydoroszló népi halászata

Zugnetz aus Baumwolle. Zwei Arten sind bekannt, Das kleinere Netz ist 8—14 m, das grössere 50—100 m lang. Zugnetz mit Ausbauchung. In der Mitte dieses seltener verwendeten kleineren Zug­netzes befindet sich eine sackartige Ausbauchung. III. FISCHEREI MIT DEM HEBENETZ Hebenetz. Wird auch heute am häufigsten verwendet. Der Fischer knotet es selbst aus Schnüren. Man fischt damit meistens zur Laichzeit des Knorpelmauls. IV. STAKFISCHEREI Korb. Wird aus Weidengerten angefertigt und die Kinder fangen damit die im Schilfgras entlang dem Ufer versteckten Fische. Staknetz. Im Dorfe sind drei Vianiiaitiometn desselben bekannt. Das grössere wind mit Reifen oder ohne solche angefertigt. Gegenwärtig wird von Fischdieben meist das ganz kleine Staknetz verwendet, welches sie ohne Aufsehen zu erregen zum Wasser hinaustragen können. V. FISCHEREI MIT STELLNETZEN Spiessnelz. Der Fischer fischt damit zur Zeit von Hochwasser, indem er es vom Ufer vorsichtig über die Mitte des Wassers hineinhebt, sodann auf den Grund hinunterlässt und zurückzieht. VI. FISCHEREI MIT DEM FANGSTRICK Hechlangel. über die Verwendung dieser alten Fischereiweise in Csákánydoroszló besitzen wir nur sehr wenige Angaben. VII. SPEERFISCHEREI Seitdem es wenige Fische gibt und das Fischen mit dem Speer verboten ist, wird es immer seltener verwendet. Auf Grund der gesammelten Exemplare kommen folgende Speere — nach der Zahl der Haken gruppiert — vor: Zweizack speer mit Eichel und mit Büchse. Dreizack speer mit Büchse ohne Widerhaken. Dieser ist ein Übergang zwischen dem Halseisen und dem Stoss-speer. Vierzack speer mit Büchse, mit Eisen und Holzgriff. Achtzack speer mit Büchse. 165

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