Savaria - A Vas Megyei Múzeumok értesítője 2. (Szombathely, 1964)

Jahresbericht über die Arbeit in den Museen des Komitates Vas im Jahre 1963, Savaria Museum, Szombathely

Wiidfangmethoden. Unsere diesbezüglichen Untersuchungen richteten sich haupt­sächlich auf das Bergrand-Gebiet von Kőszeg. Wir forschten in der Frage der geteilt­zweigewannigen, mit Scheuergarten versehenen Siedlungen weiter. Solche kamen nicht nur in Gencsapáti und Ludad vor, deren Siedlungsart von uns in ,,Vasi Szemle 1958. П" bereits beschrieben wurde, sondern spurenweise auch in Lukácsháza, Olmód, Kisasszonyfa und Körmend. Als wir die Volksdenkmäler beschrieben haben, fanden wir Gelegenheit, die Scheuer-, Keller- und Keltertypen auch zu untersuchen, besonders im Kreis Szom­bathely. Wir haben auch die Brunnentypen vor Augen gestellt; unsere diesbezüglichen Ergebnisse sind aber noch sehr ungenügend; so sind in dieser Hinsicht noch weitere Forschungen notwendig. Ausser den gesagten sammelten wir noch Dokumente über die Landwirtschaft, Kleingewerbe, Ernährung, Lokalsagen, Folkssitten. Auf das Ersuchen des Janus Pannonius-Museum von Pécs hat der Museolog János В ár d о s i auch am Drau im Komitat Baranya die volkstümliche Fischerei untersucht. Sammeltage des Jahres: 61. Eingesammelte Objekte: 1738 Stück. Über die Dörfer, wo wir die Volksdenkmäler bearbeiteten, haben wir noch in 35 Dörfern Forschungen veranstaltet. Aus 11 Gemeinden haben wir auch wissenschaftliches Material erhalten, das meiste und wichtigste aus Gencsapáti, Szarvaskend und Velem. Die Nummer der Fotos beträgt 2155. Die ethnographische Belegsammlung erhielt 42, die Bibliothek 174 Einheiten. Was die Publikationen betrifft: Im Jahresbericht der Museen im Komitat Vas erschien eine Abhandlung „Sagen von Ják und Gencsapáti die Säulen aus der Römer­zeit (Teufelssteine) betreffend" (siehe: Savaria 1963. I. Bd. 199-221.) Unter Vorbereitung sind die folgenden Themen: „Die Sperr-Fischerei des ungarischen Fertő", „Verhältnisse des Fischverkaufs am ungarischen Fertő" und „Die Entwicklung der Ethnographischen Abteilung des Savaria-Museums seit 1945. bis heute". Die Zahl der von uns gehaltenen Vorträge betrug 8. Am 17—18. Mai haben die Ethnographen von Transdanubien in Szombathely eine Arbeitsplanungs-Konferenz gehalten. János Bárdosi KUNSTGEWERBE Die Museen gelangten im Jahre 1961 in die Verwaltung der Räte. Im Interesse einer von fachlichem Gesichtspunkt aus einheitlichen Leitung der Museen des Landes baute das Kunstgewerbemuseum ein Museumsnetz aus. Das kunstgewerbliche Material von Komitat Vas nimmt in der neuen Landesorganisation einen bedeuten­den Platz ein. Mangels an Fachleuten und Platz konnte im Komitat lange Zeit hindurch kein regelmässiges Sammeln erfolgen, sodass auf dem Gebiet des Sammeins und der Aufarbeitung plötzlich grosse Mängel eingeholt werden mussten. Als wich­tigster Gesichtspunkt gait die Rettung noch auffindbarer Denkmäler und die Kom­plettierung der Unvollständigkeiten. In diesem Jahr erfolgte die Bestandaufnahme der grössten Kunstgewerbesamm­lungen deb Komitats. Im Savaria Museum wurden ausser der Bestandaufnahme und 379

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