Az Alpokalja természeti képe közlemények 3. (Praenorica - Folia historico-naturalia. Szombathely, 1996)

VÍG К.: A Nyugat-magyarországi-peremvidék levélbogár faunájának alapvetése (Coleoptera: Chrysomelidae sensu lato) West- und Ost-Zala hier zusammengefaßt (Nyugat-zalai-dombság, Kelet-zalai­dombság) (ÁDÁM, 1975). Wie auch von dieser Aufführung gesehen werden kann, ist das als Vorlpen (Alpokalja) gezeichnete Gebiet nur eine Mittelregion des Randgebietes von Westungarn. (Siehe die Karte an der 5. Seite.) Das während des Forschungsprogrammes „Naturbild der Voralpengebietes" (Alpokalja Természeti Képe Kutatási Program) geprüfte Gebiet in der Agfassung von Ernő HORVÁTH (1979) das „ganze Gebiet des Komitates Vas, aus dem Komitat Győr-Sopron die von der Linie des Baches Repce westlich liegenden Gebiete, aus dem Komitat Zala vorläufig die bis Grenze der Praenoricum-Floraregion befind­lichen Gebiete. ... Später möchten wir diese im großen und ganzen bis die zusammenhängende Ausbreitungsgrenze der Kiefern (Pinus silvestris) erweitern". In dieser Studie werden diese Regionen von der durch ÁDÁM (1975) bestimmten anschließenden Gebieten des Randgebietes von Westungarn ergänzt. Die Bezeichnung „Randgebiet von Westungarn" ist der vorübergehende zusammenfassende Name der heterogenenMittelregionen, die im Treffpunkt des Karpaten-Beckens und der Ost-Alpen liegen. Die Mittelregionen sind von der Mischung der pannonischen alpinisch-atlantischen und submediterranen Wirkun­gen gekennzeichnet, gleichzeitig können aber auch die abweichenden Eigen­tümlichkeiten der einzelnen Mittelregionen beobachtet werden. Dies alles ist wegen der abwechslungsreichen geomorphologischen, geologischen bodenkundlichen Wirkungen entstanden. Neben den oben erwähnten Faktoren haben aber die klimatischen Verhältnisse auf die liier lebenden Rier- und Pflanzenarten die größte Wirkung ausgeübt. Das Randgebiet von Westungarn ist einer der ausgeglichenen Teile des KarpatenBeckens. Dessen größten Beweis ist das gemäßigte Klima, das von der Nähe der Alpen und des Adriatischen Meeres begründet ist. Die Niederschlagsmenge bzw.Bewölkung sind bedeutend. Davon ergibt sich auch die Tatsache, daß das Klima kühler und niederschlagsreicher ist, als die anderen Gebiete des Beckens. Dit Wirkungen bestimmen auch die natürliche Pflanzen­decke. Diese Veränderlichkeit zeigt sich auch in den pflanzengeographischen Verhältnissen, da das Praenoricum auf dem Grenzgebiet zwischen dem Panno­nicum und Noricum liegt und ist von mitteläuropischen, atlantisch-mediterranen bzw. submediterranen Floraelementen gekennzeichnet bzw. dealpinischen, bore­alischen und subatlantischen Elementen getönt. Die xerothermen Vegetationsrype sind verhältnisßmäßig selten. Die Forschung der Käferfaune von Westungarn verfügt über eine mehr als hundertjährige Vergangenheit (FREH, 1878; KUTHY, 1900; VÁNGEL, 1906; KASZAB, 1937; CSÍKI, 1941b). Diese Forschung war aber auf ein kleines Gebiet, das Kőszeger-Gebirge und teilweise auf einzelne Gebiete des Komitates Győr-Moson­Sopron beschränkt. Durch die Sammlungen der sich dem Forschungsprogramm „Naturbild der Voralpengebietes" anschließenden Koleopterologen seit 1976 behütet die Käfersammlung der Naturwissenschaftlichen Abteilung des Savaria­174

Next

/
Thumbnails
Contents