Gaál Zsuzsanna – K. Németh András (szerk.): A Wosinsky Mór Múzeum évkönyve 38. (Szekszárd, 2016)

Czövek Attila: A bonyhádi gótikus templomrom elfedése

ATTILA CZOVEK Verdeckung der gothischen Kirchenruine in Bonnhard Im Herbst 2015 lenkte sich die bei einem Straßenbau neulich erfundene gothische Kirche in Bonnhard die Aufmerksamkeit auf sich. In Verbindung mit dem Denkmal veroffenbarten sich die Pressen, Zivilorganisationen, Berufsgruppen, politische Parteien und auch Privatpersonen. Bedauerlicherweise wurden eher die Stimmen lauter, die über die wahre Situation und die maßgebenden Rechtsregeln aus Informationsmangel falsch auslegten und dadurch das Zugrundegehen und die beabsichtigte Zerstörung der Kirche vermuteten. Das Ziel dieser Studie ist, durch die Beschreibung der Ereignisse die sich gegebenen Um­stände und die Lösung und den Abschluß der Situation objektiv darzustellen. Im Jahre 2007 machte Géza Szabó eine Begungsgrabung am Gebiet des zwischen des Völgység- Bachs und der Landstraße Nr. 5. gebauten Hipermarketparkplatzes, als dessen Ergebnis ein Teil der mittelalterlichen Siedlung Bonyha freigelegt wurde. Im Sommer 2015 wurde etwa 100-150 m von diesem Gebiet vor dem Bau des Entlastungweges eine präventive Ausgrabung durchgeführt, wobei weitere Objekte der mittelalterlichen Siedlung freigelegt wurden. Wegen der Terminierung und Technologie der Ausführung, sowie aus Verkehrssicher­heitsgründen gab es an dem der unter Verkehr stehenden Landstraße Nr. 6. anschließenden Knotenpunkt nur zu einer parallel mit der Ausführung laufenden archäologischen Beo­bachtung. Dabei kam am 1. Oktober eine große Menge Schutt einer Kirche unten der dicken Lösschlammschicht hervor. Die partikulare Freilegung der als „Pompei von Völgység” benannten gotischen Kirchenruine erfolgte am 7. Oktober durch angespannte Arbeit wegen der kurzen Termine und des drohendes Unwetters. Das Erbenschutzamt leitete ein Verfahren in Verbindung mit dem Schicksal der Kirche ein, in dem sich die betroffenen Parteien durch die Einbeziehung von Fachleuten am ursprüngichen Fundort der Kirchenruine für die Verdeckung ohne die Möglichkeit des geringsten Zerstörung entschlossen haben, wobei sie auch deren Methode ausgestaltet haben. Die Ausführung der Verdeckung wurde zwischen 11-24. November durchgeführt. Laut den Plänen kam etwa 10 cm dicke Quarzsandschicht auf die mit Geotextilie bedeckte Ausgrabungsfläche. Danach wurde eine Einschalung um die Wände herum gebaut, undzwar so, damit eine etwa 10 cm dicke Quarzsandschicht neben, bzw. auf die Wände aufgetragen werden soll. Neben die Sandschicht wurde eine 50 cm dicke, sowie auf die waagerechte Fläche eine 20 cm dicke Außenschutzwand aus Beton gebaut. Auf den unter die Fahrbahn fallenden Teilen in der Innenkirche und auch außen wurde die Sandschicht mit einem etwa 15 cm dicken Sandbeton bedeckt. Nach der Betonerstarrung wurde die ganze Ausgrabungsfläche bis zur Mauerkrone mit einer Bodenschicht guter Qualität aufgefüllt. Auf die nach der obigen Ausführung ausgestaltete Fläche kamen die nach der Fahrbahnnorm vorgeschriebenen Schichten. Die zur Straße gehörenden Kommunalanlagen und sonstigen Bauobjekte wurden auf einen außer der Ausgrabungsfläche stehenden Platz umgelegt. 140

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