Gaál Zsuzsanna - K. Németh András (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum évkönyve 37. (Szekszárd, 2015)
Gaál Attila: Tűzhelyek és kályhák maradványai a Szekszárd-palánki (Jeni Palánk) török várban és településen
hervor, welche im Fundmaterial der südtransdanubischen türkischen Burgen bisher nicht freigelegt wurden. Zu diesen gehören die gezierten Giebelaufsätze des Maucherdachs und die rosettenförmigen Stichverzierungen (Tafel 7-11. Diese Stichverzierungen haben keine Paralellen im weiteren geographischen Kreisen (Tafel 12) Es war auffallend, daß mehrere Varianten der mit hochrunden Motiven gezierten Kacheln freigelegt wurden, aber oft nur ein-zwei Stücke, die nicht einmal zur Fertigung eines einzelnen Ofens genügend wären. Bei der Suche der Paralelle unseres Fundmaterials haben wir ähnliche Stücke auf während der Türkenzeit sich entvölkerten umliegenden, oder manchmal weit liegenden ungarischen Ortschaften gefunden. Aufgrund der Ziermotiven finden wir so, daß die in der Burg wohnenden Türken und Südslawen die zerstörten Ofenstücken aus den Ruinen der im östlichen Teil des Südtransdanubiens früher bestandenen ungarischen Dörfern, wie z. B. die Ortschaft Szentmiklós gesammelt und dann wiederaufgebaut haben. Bei diesen Arbeiten waren nicht die ästhetischen Aspekte, sondern die gefundenen Materien am wichtigsten. Die nach der Vertreibung der Türken zurückgezogenen Völkergruppen bauten nach den Spuren keine, oder nur in einigen Häusern neue Ofen ein. Am Anfang des 18. Jahrhunderts lebten viele verarmten Bewohner sogar in den naheliegenden Städten in Boden geschlagenen Grubenhäusern, wo der Rauch der offenen Herdstellen am Dach abgezogen ist. Nach der Überprüfung des Fundmaterials von weiteren Gebieten haben wir viele Ähnlichkeiten im Komitat Békés, im südöstlichen Teil Ungarns gefunden (Abb. 25. 1-2; Abb. 26. 1.). Diese finden neben weiteren Ausgrabungen auch die weiteren Überprüfungen dieser Auswirkungen für notwendig, welche von nordöstlichen Teilen Ungarns, sowie aus Transsylvanien kommen und dann sollte diese Überprüfung auch auf das ganze Fundmaterial des Transdanubiens ausgedehnt werden. 200