Gaál Zsuzsanna - Ódor János Gábor (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum évkönyve 34. (Szekszárd, 2012)

K. NÉMETH ANDRÁS - RÁCZ MIKLÓS: Báta középkori plébániatemploma

Im gothischen Heiligtum, sowie im Teil zwischen dem früheren und dem gothischen Heiligtum kamen auch einige winzige bemalten Verputzbruchstücke vor. Auf die Beglasung der Fenster weist ein aus Blei gefertigtes Einfassungsbruchstück zu. Zu diesem Gebäude konnten auch zwei deltoidförmige, durchbrochene und geprägte Büchereckbeschläge aus dem Ende des 15. Jahrhunderts gehören. Aus dem Friedhof um die Kirche herum wurden nur drei Gräber freigelegt. Von besonderer Wichtigkeit ist von ihnen ist der Grab Nr. 1., welcher mit dem Denar von König Ferdinánd I. datiert ist, hier wurde nämlich auf den Sarg des Kindes ein Eisenschloß vorgehängt. Die südliche Hälfte des Grabes Nr. 3. liegt direkt unter der nördlichen Wand des früheren Kirchenschiffs, es wurde also auf diesem Platz bereits vor der Zeit der romanischen Kirche bestattet. Die 38 Stk. verstreuten Münzen und die Trachzubehöre weisen meistens auf die 14-16. Jahrhunderte (bandförmiger Ring, Henkelknöpfe) zu, sind aber auch einige aus früheren (z.B. Denar vom König Ladislaus I., Kopfring) und späteren (Kupferkreuze) Zeiten datierenden Stücke aufzufinden. Die permanente Benutzung des am Platz und um die Kirche herum liegenden Friedhofs scheint vom 11. bis zu dem 18. Jahrhundert bewiesen zu sein. 164

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