Gaál Attila (szerk.): A Wosinszky Mór Múzeum évkönyve 32. (Szekszárd, 2010)
Gallina Zsolt - Hornok Péter - Paluch Tibor - Somogyi Krisztina: Előzetes jelentés az M6 AP TO 10/B és 11. számú lelőhelyrészen végzett megelőző feltárásról. Alsónyék- Bátaszék (Tolna megye) 2006-2009
Zsolt Gallina - Péter Hornok - Tibor Paluch - Krisztina Somogyi VORBERICHT ÜBER DIE PRÄVENTIVE AUSGRABUNG AM FUNDORTSTEIL NR. M6 AP TO 10/B UND 11. Alsónyék-Bátaszék (Komitat Tolna) 2006-2009. (Resümee) Am Rand des ehemaligen Moorlandes in Tolna-Sárköz, in der Markung der Gemeinden Alsónyék und Bátaszék erstreckt sich der weit verbreitete Fundort, wo zwischen 2006-2009 mehrere Fachteams eine Fläche vom 243.180 nr durchforschte (Tafel 1). Der Fundort macht aufgrund dieser Geländebegehung etwa 35% aus. Die bei der Geländebegehung noch als separat mutmaßenen Fundorte bilden einen einzigen großen Fundort, die aus den folgenden Teilen bestehen: Nördlich von dem künstlichen Graben des Lajvér-Bachs, auf dem Flurstück „Alsónyék-Kanizsai" befindet sich der Teil Nr. 10/b., dessen nördliche Teil von dem archäologischen Institut der Ungarischen Wissenschaftsakademie (MTA) und der Archeosztráda GmbH zwischen 2006-2008 freigelegt wurde. Die bisherigen Publikationen stellten generell die Befunde dieses Fundortteiles dar. Auf der südlichen Hälfte des Teiles Nr. 10/b. wurde von der Ásatárs GmbH etwa 47.038 rrr vom 2006 bis 2007 erforscht, dann wurde die Freilegung des Fundortes Nr. TO 046. von dem Fachinstitut zum Schutz des Kulturerbes zwischen 2008-2009auf dem nördwestlichen Teil fortgesetzt. Der südlich von dem Lajvér-Bach liegende Teil wurde mit der Nr. 11. bezeichnet. Dieser Teil erstreckt sich in der Markung von Bátaszék, im Flurstück „Malomrét" und wird von der Bahnlinie Dombóvár-Bátaszék zweigeteilt. Dieses Gelände vom 67.095 m 2 wurde zwischen 2006-2007 auch von der Ásatárs GmbH freigelegt. An den Teil Nr. 11. stoßten die Ingenieur-Niederlassung Nr. 5603/1 (2008) aus östlicher und die Spurlinie der Straße Nr. 5603/1 aus nordöstlicher Richtung; wo beide von dem archäologischen Institut der MTA freigelegt worden sind. Die Fortsetzung der Arbeit von der Ásatárs GmbH auf dem Fundort Nr. 11. in südliche Richtung, der Fundort namens „Getreidespeicher" (2008) legte einen weiteren Teil vom 430 nr auf dem Fundort Nr. 11. frei, westlich von der aufgemachten Spurlinie. Aus den gefundenen 45 Objekten bilden 3 Grabenteile (Nr. 12, 23, 127) die Fortsetzung des Grabensystem aus der Keltenzeit, alle andere sind die Verlassenschaft der Lengyel-Kullur (mit 9 Bestattungen). In unserem Vorbericht stellten wir die allgemeinen Kennzeichen und Daten der von uns freigelegten Fundortsteile Nr. 10/b. und 11. (Tafel 2-3) einzeln dar. So waren die insgesamt 3000 archäologischen Objekte auf dem Teil Nr. 10/b. mit 8 verschiedenen archäoligischen Kulturen, bzw. Perioden zu verbinden (Starcevo-Kultur, DVK, Lengyel-Kultur, Völker aus Somogyvár-Vinkovci, Kisapostag und der inkrustierten Keramik, Hügelgrab-Kultur, Keltenzeit). (Tafel 4. 1-2, Tafel 6) Die Objekte wurden am Fundortsteil im naheliegenen Streifen des Lajvér-FluBbettes immer seltener (Tafel 5.1). Die meisten Objekte (über 1400) sind mit der Lengyel-Kultur zu verbinden. Die Objekte der Bronzezeit (38 Stk) lagerten sich auf dem ganzen Forschungsgebiet vereinzelt. Als Verlassenschaft der Somogyvár-Vinkovci Kultur kann die Hockerbestattung in nordöstlich-südwestlicher Richtung und mit einem einhenkeligen Häferl sein (Grab Nr. 1697). Die Niederlassung aus der Keltenzeit mit etwa 80-90 Objekten konzentrierte sich auf den südlichen Teil des Fundortteiles. Wir haben mit der Ausgrabung des Fundortteiles Nr. 11. südlich von der Bahnlinie angefangen (Tafel 5. 2) und gingen Richtung Norden weiter (Tafel 7. 1-2). Die nächste Periode stellt die Jahrhunderte 17-18. durch die Hinterlassenschaften einer Wassermühle dar. Die meisten Objekte (723 Geländeobjekte und 749 Grabstätten) stammen aus der Zeit der Lengyel-Kultur, sowie 72 Objekte waren im keltisch-römischen Zeitalter benutzt. (Tafel 8). Im weiteren Teil unseres Berichtes faßten wir den Nachlaß der einzelnen archäologischen Zeitalter, bzw. Kulturen in chronologischer Folge zusammen, wobei wir die Lengyel-Kultur und die keltische Periode ausführlicher darstellen. Die Tongewinnungsgruben verschiedener Form und Gestalt bildeten den größten Teil der Geländebefunde der Körös-Starcevo-Kultur . Daneben kamen große Objekte mit rundem, bzw. länglichem 47